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G-8-Bilanz Debatten nach dem Gipfel

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Positive Töne kamen indessen aus Mecklenburg-Vorpommern, wo der Gipfel stattgefunden hatte. Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) sagte auf dem Sender NDR Info, dass sein Land bewiesen habe, dass es in der Lage sei, derartige Großereignisse zu organisieren. Er sei mit dem Verlauf des Gipfels zufrieden. „Die Polizei hat einen wunderbaren Job gemacht - sie hat sehr flexibel reagiert und deeskaliert“, sagte Ringstorff. Viele Kundgebungen von Demonstranten seien kreativ und einfallsreich gewesen.

Nach einer Umfrage sind 51 Prozent der Bundesbürger dafür, dass G-8-Gipfel künftig an geheimen Orten tagen, um Ausschreitungen zu verhindern und die Sicherheitsmaßnahmen zu minimieren. In der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts polis/USUMA unter 1 009 Befragten plädierten dagegen 41 Prozent dafür, die Tagungsorte wie bisher bekannt zu geben. Vor allem die Jüngeren (bis 34 Jahren) wandten sich gegen die Geheimhaltung der Treffen (50 Prozent), bei den über 54-Jährigen waren es nur 36 Prozent.

In der Nacht von Freitag zu Samstag gab es in Rostock und Umgebung keine Ausschreitungen mehr, wie der Sprecher sagte. Die Demonstranten hätten die Auflage, ihre drei Camps noch am Samstag zu räumen. Auch die Polizei schicke ihre Kräfte nach und nach an ihre Heimatstandorte zurück. Insgesamt waren 17 800 Beamte aus dem ganzen Bundesgebiet im Einsatz, um den Gipfel zu schützen. Die Polizei hatte bereits am Freitagabend eine positive Bilanz gezogen. Die Ziele, die Staats- und Regierungschefs zu schützen und für einen störungslosen Ablauf der Veranstaltung zu sorgen, seien aufgegangen. Insgesamt habe es 1 057 Festnahmen gegeben. 125 Menschen davon seien noch in Haft.

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