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G20-Gipfel Chinas Staatspräsident Xi verspricht weitere Marktöffnung

Xi Jinping geht einen großen Schritt auf ausländische Investoren zu. Der chinesische Staatschef will die Marktöffnung in seinem Land spürbar vorantreiben.
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Ausländischen Investoren soll der Zugang zum chinesischen Markt erleichtert werden. Quelle: Reuters
Xi Jinping in Osaka

Ausländischen Investoren soll der Zugang zum chinesischen Markt erleichtert werden.

(Foto: Reuters)

Osaka Am Rande des G20-Gipfels im japanischen Osaka versprach der chinesische Präsident weitere Anstrengungen zur Öffnung des chinesischen Marktes, größere Importe sowie ein besseres wirtschaftliches Umfeld für ausländische Unternehmen.

Nach Angaben von Xi werde Peking schon bald eine überarbeitete Übersicht für den Zugang von ausländischen Investitionen in China veröffentlichen. Konkret sei eine weitere Marktöffnung in den Bereichen Landwirtschaft, Bergbau, Produktion und industrienahe Dienstleistungen geplant. Im Gespräch seien zusätzlich sechs neue Freihandelszonen. Zudem werde China im Rahmen des neuen Gesetzes für ausländische Investitionen zu Beginn des nächsten Jahres den Schutz geistigen Eigentums verbessern.

Am Rande des Gipfels einigte sich der chinesische Staatschef außerdem mit US-Präsident Donald Trump auf eine Wiederaufnahme der Verhandlungen im Handelsstreit. Chinesischen Medien zufolge habe Washington auch versprochen, keine neuen Zölle auf chinesische Exporte einführen zu wollen.

Die US-Regierung wirft China vor, über Jahre geistiges Eigentum der Amerikaner gestohlen und US-Firmen gezwungen zu haben Geschäftsgeheimnisse preiszugeben. Nach dem Scheitern der Handelsgespräche vor wenigen Wochen hatte Trump immer wieder damit gedroht, sämtliche Importe aus China im Volumen von rund 500 Milliarden US-Dollar mit Strafzöllen zu belegen.

Aktuell sind Importe von mehr als 200 Milliarden US-Dollar betroffen. Die chinesische Regierung hat umgekehrt mit eigenen Sonderabgaben auf US-Importe reagiert, davon sind auch etliche deutsche Firmen betroffen, unter anderem der Autohersteller BMW.

Auch mit Bundeskanzlerin Merkel hatte Xi über die Folgen des Handelsstreits sowie die bilateralen Handelsbeziehungen diskutiert. Xi soll Merkel versichert haben, die weitere Öffnung des chinesischen Marktes sei „kein leeres Versprechen“. Zudem wolle man die Kooperation beider Länder verbessern. Xi begrüßte es demnach, dass Unternehmen und Forschungsinstitute in beiden Ländern in den Bereichen autonom fahrender Fahrzeuge, künstlicher Intelligenz und 5G-Mobilfunktechnologie zusammen arbeiten.

Mehr: Die EU bildet mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten im Hinterhof der USA die größte Freihandelszone der Welt. Warum das Donald Trump nicht gefallen wird.

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