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G8-Gipfel Umweltschützer erwarten Einigung beim Klimaschutz

Die Umweltschutzorganisation WWF hält eine Einigung der G-8 auf konkrete Klimaschutzziele in letzter Minute für möglich.

HB KÜHLUNGSBORN. Nach Gesprächen mit Verhandlungsführern gehe er davon aus, dass die Staats- und Regierungschefs eine deutliche Verringerung der Treibhausgase um 50 Prozent bis 2050 vereinbaren würden, sagte der Direktor für Klimaschutzprogramme beim World Wide Fund for Nature (WWF), Hans Verolme am Donnerstag in Heiligendamm.

Der Druck auf US-Präsident George W. Bush sei deutlich gewachsen. Ein Scheitern des Gipfels beim Klimaschutz würde ihm angelastet werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel fühle sich dem Thema sehr verplichtet und wolle einen Erfolg des Treffens, auch aus innenpolitischen Gründen.

In einem offenen Brief an die G-8-Teilnehmer forderten verschiedene Umweltschutz- und Entwicklungshilfeorganisationen, die Erderwärmung auf höchstens zwei Grad Celsius zu begrenzen und die Treibhausgase bis 2050 gegenüber dem Wert von 1990 um 50 Prozent zu senken. Industriestaaten einschließlich der G-8 müssten ihre Emissionen mindestens um 30 Prozent bis bereits bis 2020 verringern.

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