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G8-Politiker tagen ganz vornehm Stichwort: Luxus-Hotel Sea Island

Bush wählt das kostspielige Resort aus, da es als gut überwachbar gilt und den Teilnehmern des G8-Gipfels die nötige Sicherheit bieten wird.

HB SEA ISLAND. „Darf ich Ihnen Tee servieren?“ Diesen Satz haben die Angestellten der exklusiven Hotelanlage „Sea Island Resort“ eigens in fünf Sprachen gepaukt, um die Staatsgäste beim G8-Gipfel in ihrer Muttersprache willkommen zu heißen. Die 1 700 Mitarbeiter des Fünf-Sterne-Hotels sind gedrillt, den Gästen jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Das hat normalerweise seinen Preis: Die 209 Hotelsuiten kosten im Sommer locker mehr als 500 Dollar die Nacht.



Die acht Kilometer lange Insel vor der Küste Georgias ist ein Luxusparadies mit Edelvillen und Golfplätzen. Das „Sea Island Resort“ hat schon so manchen Promi beherbergt: in jüngster Zeit John Travolta und Leonardo DiCaprio etwa, früher die britische Premierministerin Margaret Thatcher und davor Präsident George W. Bushs Eltern, die hier 1945 ihre Flitterwochen verbrachten.



Sea Island war vor langer Zeit ein Fischerparadies der Indianer. Die Europäer belegten die Insel dann mit Beschlag. In den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts begann Howard Coffin mit dem Bau der ersten Hotelanlage. Sie ist noch heute in Familienbesitz.



Bush entschied sich aus Sicherheitsgründen für das Resort als Ort des G8-Gipfels. Die Anlage ist gut zu überwachen. Allerdings wurden auf Geheiß des Geheimdienstes eigens ein paar ausgewachsene Palmen umgebettet, um den Agenten uneingeschränkten Durchblick zu ermöglichen. Rundum wurden Flugabwehrraketen stationiert, und die US- Polizei bietet 20 000 Beamten auf.



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