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Gaspipeline Arbeiten an Nord Stream 2 in deutschem Gewässer sind beendet

Allen Versuchen der US-Regierung, den Bau von Nord Stream 2 zu stoppen, zum Trotz geht es mit Nord Stream 2 voran. Die Leitung ist zu rund 90 Prozent fertig.
28.12.2020 Update: 28.12.2020 - 20:57 Uhr 1 Kommentar
Die Leitung ist zu rund 90 Prozent fertig, etwas mehr als 100 Kilometer fehlen noch. Quelle: Reuters
Rohre für Nord Stream 2 im Hafen Mukran auf Rügen

Die Leitung ist zu rund 90 Prozent fertig, etwas mehr als 100 Kilometer fehlen noch.

(Foto: Reuters)

Moskau Russland kommt mit dem Bau der umstrittenen Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 trotz der US-Sanktionsdrohungen offenbar voran. Der Abschnitt des Projekts in deutschen Gewässern sei abgeschlossen, teilte die Pipeline-Gesellschaft am Montag mit. Zuvor hatten Daten des Anbieters Refinitiv gezeigt, dass das russische Schiff „Fortuna“, das die Rohre verlegt, die Baustelle in der Ostsee - ein Abschnitt von 2,6 Kilometern - verlassen habe.

Das Schiff ist demnach nun auf der Fahrt zum Hafen in Wismar und soll Mitte Januar den Bau in dänischen Gewässern fortsetzen. Die „Fortuna“ hatte Anfang des Monats die Arbeiten an der Pipeline wieder aufgenommen, die russisches Gas nach Westeuropa pumpen soll. Sie waren vor einem Jahr auf Druck der USA weitgehend zum Erliegen gekommen. Die Leitung ist zu rund 90 Prozent fertig, etwas mehr als 100 Kilometer fehlen noch.

Zuletzt hieß es aus Washington, dass die US-Regierung weitere Sanktionen vorbereite und europäische Verbündete und Privatunternehmen dazu dränge, die Arbeiten am Bau der Pipeline zu stoppen. Den USA ist die Leitung ein Dorn im Auge. Die Regierung des scheidenden Präsidenten Donald Trump wie auch Kongressabgeordnete beider Parteien beklagen, dass sich die Europäer von russischem Erdgas abhängig machen.

Auch der designierte Präsident Joe Biden hat in der Vergangenheit das Projekt kritisiert. Gleichzeitig wollen die USA eigenes Erdgas nach Europa verkaufen.

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    Nord Stream 2 ist die zweite Ostsee-Pipeline zwischen Russland und Deutschland und soll russisches Erdgas nach Westeuropa bringen. Hinter dem Projekt steht der russische Staatskonzern Gazprom, der die Hälfte der geplanten Gesamtkosten stemmen soll. Die andere Hälfte finanzieren die europäischen Energieunternehmen Wintershall Dea, OMV, Uniper, Royal Dutch Shell und Engie

    Mehr: Nord Stream 2, Ukraine, Nawalny: In Putins Welt existieren keine Krisen.

    • rtr
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    1 Kommentar zu "Gaspipeline: Arbeiten an Nord Stream 2 in deutschem Gewässer sind beendet"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Die Politik sollte sich aus privatfinanzierten Projekten heraushalten. Das gibt nur irrationale und unvernünftige Ergebnisse.
      Die USA bleibt es doch unbenommen, Europa ihr Fracking-Gas anzubieten. Wenn der Preis und die Qualität gut ist kommt man sicher ins Geschäft - wenn nicht hat Europa zum Glück Alternativen, auch u.a. dank Nord Stream 2.
      Wenn nicht wird es durch Schadensersatzansprüche gegen Deutschland und die EU sehr, sehr teuer und wir haben immer noch kein Gas.
      Also Politiker:innen, kümmert euch um eure Aufgaben, z.B. Zukunftsprobleme nicht zu verquatschen sondern zu lösen. Vielleicht gibt es ja Dinge wo ihr Sachverstand zeigen könnt - zum Wohle unseres Landes und nehmt den Amtseid ernst.

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