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Gaspipeline Laut Russlands Außenminister Lawrow läuft Nord Stream 2 nach Plan

Den Aussagen des russischen Außenministers nach, sind etwa 60 Prozent der Pipeline-Gesamtfläche verlegt. Kritik an dem Vorhaben weist Lawrow zurück.
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Nord Stream 2 soll planmäßig zum Jahresende fertig werden. Quelle: Reuters
Pipeline

Nord Stream 2 soll planmäßig zum Jahresende fertig werden.

(Foto: Reuters)

Berlin Die Arbeiten an der deutsch-russischen Gaspipeline Nord Stream 2 durch die Ostsee verlaufen nach Angaben des russischen Außenministers Sergej Lawrow nach Plan. „Es wurden etwa 60 Prozent der Gesamtlänge der Pipeline verlegt“, sagte er der „Rheinischen Post“. Die Kapitalausgaben für die Umsetzung seien zu über 80 Prozent finanziert worden. Die bisherigen Investitionen sorgen nach seinen Worten innerhalb der EU für Beschäftigung für 57.000 Menschen.

„Durch die Pipeline wird ermöglicht, dass das für die europäischen Länder erforderliche Erdgas von den Gasvorkommen im Norden Russlands auf dem kürzesten Wege geliefert wird“, sagte Lawrow. Zugleich wies der Minister Kritik an dem Vorhaben zurück. „Befremdlich sind die hartnäckigen Versuche einiger Kräfte, diesem Projekt Steine in den Weg zu legen und es zu behindern.“

Nord Stream 2 soll Ende des Jahres fertig sein. Die Bundesregierung steht hinter dem Projekt und hofft auf Versorgung mit preiswertem Gas. Doch einige EU-Staaten und die USA kritisieren, damit mache sich die EU noch abhängiger von Russland. Kürzlich war die EU-Gasrichtlinie so geändert worden, dass für Nord Stream 2 neue Auflagen gelten könnten. Die USA drohen zudem mit Sanktionen gegen am Bau beteiligte Unternehmen.

Zuletzt hatte sich auch Dänemark der geplanten Verlegung der Pipeline nahe der Insel Bornholm widersetzt, daher sollen die Rohre nunmehr außerhalb der dänischen Hoheitszone verlegt werden. Lawrow forderte die neue dänische Regierung auf, den Konfrontationskurs aufzugeben. „Die Energiekooperation darf nicht zum Schauplatz politischer Abrechnungen werden.“

Mehr: Nord Stream 2 zieht Antrag für Route in Dänemark zurück

  • ap
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