Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Gasstreit Moskau und Kiew wollen sich über Gaslieferungen einigen

Moskau und Kiew sind nicht gut aufeinander zu sprechen. Doch bei der Energieversorgung kommt die Ukraine nicht ohne die Nachbarn im Osten aus. Im Gasstreit gibt es Hoffnung auf Einigung.
25.09.2015 - 19:50 Uhr
Im Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine gibt es Hoffnung auf Einigung. Quelle: dpa
Verhandlungen über Winterlieferungen

Im Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine gibt es Hoffnung auf Einigung.

(Foto: dpa)

Brüssel Die Ukraine und ihr Gaslieferant Russland wollen sich auf die Versorgung des Landes für den kommenden Winter einigen. Am späten Freitagnachmittag kamen in Brüssel Vertreter beider Seiten zusammen, um das sogenannte Winterpaket auf den Weg zu bringen. Mit dabei waren der russische Energieminister Alexander Nowak, sein ukrainischer Kollege Wladimir Demtschischin, der Chef des ukrainischen staatlichen Versorgers Naftogaz, Andrej Kobolew, und der Chef des russischen Staatskonzerns Gazprom, Alexej Miller.

Beide Seiten hatten sich bereits Mitte September auf das Paket verständigt. Details wie Zeiträume, Preise und Lieferbedingungen waren noch auszuhandeln. Die EU-Kommission vermittelt in dem Streit.

Kurz vor Beginn der Beratungen setzte Gazprom bereits die „Take or pay“-Klausel im bestehenden Vertrag mit der Ukraine von Oktober bis Ende März vorerst aus. Das berichtete die Agentur Interfax unter Berufung auf ein Schreiben an den ukrainischen Staatskonzern Naftogaz. Die Klausel verpflichtet die Ukraine, mindestens 41,6 Milliarden Kubikmeter Erdgas jährlich aus dem Nachbarland zu kaufen. Sonst muss Kiew hohe Strafen zahlen.

Die Ukraine benötigt mindestens noch zwei Milliarden Kubikmeter Erdgas für den kommenden Winter. Die frühere Sowjetrepublik versucht seit Jahren, den Import von russischem Gas zu reduzieren. Seit dem 1. Juli 2015 führt das Land kein Gas mehr vom Nachbarn ein. Stattdessen wird der Energieträger aus der Slowakei und aus Ungarn importiert. 2014 lag der Importbedarf bei etwa 19,5 Milliarden Kubikmetern. Die Ukraine ist das wichtigste Transitland für russisches Gas in die EU.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Gasstreit - Moskau und Kiew wollen sich über Gaslieferungen einigen
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%