Gastbeitrag von Bodo Hombach Warum die Populismuskeule nichts bringt

Politik und Medien sollten sich weniger an den Trumps, Petrys und Le Pens abarbeiten und auf die Nöte der Menschen achten. Undifferenzierte Populismus-Schelte baut keine Brücke, sondern vertieft Gräben. Ein Gastbeitrag.
Bodo Hombach ist Präsident der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP) und stellvertretender Vorsitzender der Brost Stiftung.
Der Autor

Bodo Hombach ist Präsident der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP) und stellvertretender Vorsitzender der Brost Stiftung.

„Wer Zeitung liest und Fakten kennt, gehört schon zum Establishment.“ Das will einer im Hörsaal aufgeschnappt haben. Reim und Rhythmus suggerieren angemaßte Gültigkeit. Der Spruch ist um ein Winziges zu schön, um wahr zu sein. Worte werden nicht wahr, nur weil sie geflügelt sind.

Der Spruch blendet aus, dass auch der Zeitungsleser verblöden kann. Das passiert, wenn Medienmacher vernebeln statt aufklären, lieber politisieren als berichten und auf das „Mir nach!“ eines „Leitmediums“ in Gleichschritt fallen.

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