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Gastbeitrag von Mohamed A. El-Erian Athen schafft es nicht aus eigener Kraft

Griechenland braucht weitaus mehr Hilfe, um seine Schulden senken zu können. Und während sich die Parteien um eine Lösung streiten, erhöht sich die Last. Hauptverlierer sind die griechischen Bürger. Ein Gastbeitrag.
  • Mohamed A. El-Erian
09.05.2016 - 12:22 Uhr
Viele Griechen fordern einen Schuldenschnitt, doch die Verhandlungen mit den Gläubigern gestalten sich schwierig. Quelle: dpa
„Cut the dept“

Viele Griechen fordern einen Schuldenschnitt, doch die Verhandlungen mit den Gläubigern gestalten sich schwierig.

(Foto: dpa)

Washington Griechenland steht einmal mehr an einem Wendepunkt. Angesichts stark beanspruchter Kassenbestände dürfte es kaum in der Lage sein, die in den kommenden Monaten anfallenden Schuldenraten zu bezahlen. Daher hat nun eine neuerliche Runde kontroverser, lang anhaltender Verhandlungen begonnen, die durchaus eine weitere kurzfristige Lösung hervorbringen könnte. Wenn ein Land in ernsten Zahlungsschwierigkeiten steckt, stehen ihm fünf Möglichkeiten zur Verfügung. Es kann erstens auf die Geldreserven und das Vermögen zurückgreifen. Zweitens kann es externe Kredite aufnehmen, um kurzfristig fällige Zahlungen zu leisten. Drittens kann es Austeritätsmaßnahmen umsetzen. Viertens kann es Strategien umsetzen, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.

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