Gastkommentar zum G7-Gipfel Wie dem Terror beizukommen ist

Wer falsch denkt, kann nicht richtig handeln: Der internationale Kampf gegen den Terror geht von zwei falschen Thesen aus. Historiker Michael Wolffsohn sagt, um was es beim G7-Gipfel in Elmau wirklich hätte gehen müssen.
Der Historiker lehrt an der Bundeswehruniversität München. (Foto: PR)
Michael Wolffsohn

Der Historiker lehrt an der Bundeswehruniversität München. (Foto: PR)

Zwei falsche Hauptthesen zum internationalen Terror leiten Politik, Medien und Wissenschaft. Sie leiten auch die Elmauer Gipfelstürmer. Wer falsch denkt, kann nicht richtig handeln.

These 1: Wer Armut bekämpfe, lindere Terror. Jeder weiß, der Gründer der Al-Qaida-Terrorbande, der 2011 getötete Osama bin Laden, war Multimillionär, die meisten Terror-Drahtzieher kommen aus der Mittelschicht, und der Islamische Staat (IS) schwimmt im Geld. Die Armen sind nur das Kanonenfutter der terroristischen Drahtzieher. Ergo: Ökonomie und Soziologie erklären den heutigen Terrorismus nicht. So wenig, wie seinerzeit den Terror der Baader-Meinhof-RAF.

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