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Gaza-Konflikt Israel mobilisiert 16.000 Reservisten

Im Gaza-Konflikt will Israel seine Bodentruppen entlasten: Die Armee zieht weitere 16.000 Reservisten ein. Die Regierung will die Kämpfe gegen die Palästinenser auch in den nächsten Tagen weiterführen.
Israelische Soldaten an der Grenze zum Gazastreifen. Quelle: AFP

Israelische Soldaten an der Grenze zum Gazastreifen.

(Foto: AFP)

Jerusalem Die israelischen Streitkräfte mobilisieren weitere 16.000 Reservisten. Damit steigt die Zahl der Reservisten, die seit Beginn der Gaza-Offensive am 8. Juli eingezogen wurden auf 86.000, wie eine Armeesprecherin am Donnerstag mitteilte. Mit den neuen Kräften sollten die Bodentruppen entlastet werden.

Seit dem Beginn der Militäroffensive wurden auf israelischer Seite 56 Soldaten und drei Zivilisten getötet. Die Zahl der durch israelische Angriffe getöteten Palästinenser beläuft sich nach Angaben der palästinensischen Rettungskräfte auf mehr als 1350, die der Verletzten auf mehr als 7300. Bei den Opfern handelt es sich zum größten Teil um Zivilisten, darunter sehr viele Kinder.

Ein Ende des Konfliktes ist derzeit nicht in Aussicht: Das Sicherheitskabinett von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu stimmte dafür, die am 8. Juli begonnenen Angriffe auf die radikal-islamische Hamas weiterzuführen. Generalmajor Sami Turgeman, der Chef der Truppen im Gazastreifen, sagte am Mittwoch, man sei nur noch „einige Tage“ vom erklärten Ziel entfernt, das Tunnelsystem der Hamas zu zerstören. Bislang seien 32 dieser geheimen Durchgänge nach Israel entdeckt und die Hälfte davon zerstört worden.

UN fordern Ende der Gewalt im Gaza-Streifen

  • afp
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