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Gaza-Krieg Interne Kritik an Netanjahu wächst

„Die Armee hat gewonnen, aber die Regierung hat verloren“: Israel zieht ein Zwischenfazit der Gefechte in den vergangenen Wochen. Ministerpräsident Netanjahu steht in der Kritik – weil er eine Waffenruhe vereinbart hat.
28.08.2014 - 07:41 Uhr 1 Kommentar
„Eine Terrororganisation auszulöschen ist jedoch keine leichte Sache“: Benjamin Netanjahu wehrt sich gegen Kritik. Quelle: dpa

„Eine Terrororganisation auszulöschen ist jedoch keine leichte Sache“: Benjamin Netanjahu wehrt sich gegen Kritik.

(Foto: dpa)

Tel Aviv/Gaza Nach der Waffenruhe im Gaza-Krieg hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit wachsender interner Kritik zu kämpfen. Oppositionsführer Izchak Herzog sagte nach Angaben des israelischen Rundfunks am Donnerstag, Netanjahu habe das Vertrauen der Öffentlichkeit und vor allem der Einwohner der Grenzorte zum Gazastreifen verloren. „Die Armee hat gewonnen, aber die Regierung hat verloren“, sagte Herzog, Vorsitzender der sozialdemokratischen Arbeitspartei.

Auch innerhalb seiner eigenen Regierung war Netanjahu in die Kritik geraten. Rechtsorientierte Minister wie Avigdor Lieberman und Naftali Bennett hatten einen Sturz der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen gefordert. Nach Medienberichten stimmte Netanjahu der Waffenruhe-Vereinbarung unter ägyptischer Vermittlung im Alleingang zu. Die Abmachungen seien nicht von seinem Sicherheitskabinett gebilligt worden. Dieses hätte das Abkommen über eine Feuerpause möglicherweise abgelehnt.

Netanjahu sagte am Mittwochabend, die Hamas habe im Krieg einen „schweren Schlag“ erlitten. „Eine Terrororganisation auszulöschen ist jedoch keine leichte Sache“, sagte der Regierungschef. Die Hamas werde vom Iran militärisch und von Katar finanziell unterstützt. Die radikalislamische Organisation habe jedoch keines ihrer Ziele erreicht.

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    • dpa
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    1 Kommentar zu "Gaza-Krieg: Interne Kritik an Netanjahu wächst"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Die Israelis haben doch ein Ziel erreicht: 2000 Palästinenser weniger. Ganz im Sinne der Kneset-Abgeordneten Aylet Shaked.

      Dafür haben sie natürlich die Grundlage für weiteren Terrorismus gelegt. Wer Frau, Kind oder Angehörige verloren hat, ist für Extremisten eine leichte Beute.
      Und so ist auch für die Zukunft der Waffenabsatz in Israel gesichert!

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