Gazprom-Chef Miller in Berlin Kommunikation auf Russisch

Gespannt wurde der Auftritt von Alexej Miller in Berlin erwartet. Der Gazprom-Chef sprach darüber, mit wem Russlands Energieriese in Zukunft mehr reden will – und mit wem nicht. Es ist seine Antwort auf die Sanktionen.
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Der Chef des russischen Energiekonzerns Gazprom, Alexej Miller glaubt, dass sich die russischen Beziehungen zur EU wieder entspannen. Quelle: dpa
Diskussionsklub Valdai über EU-Russland-Beziehungen

Der Chef des russischen Energiekonzerns Gazprom, Alexej Miller glaubt, dass sich die russischen Beziehungen zur EU wieder entspannen.

(Foto: dpa)

BerlinMit so einem großen Ansturm hatten die Veranstalter wohl selbst nicht gerechnet. In letzter Minute wurden die Journalisten am Montag bei einer Veranstaltung des internationalen Diskussions-Club Valdai in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) kurzerhand ausgelagert in einen Nebenraum. Der Grund für den Andrang war vor allem das Kommen eines Mannes: Gazprom-Chef Alexej Miller.

Bereits seit Monaten sind die Beziehungen von Europa und Russland im Energiemarkt großes Thema. Jeder Schritt des staatseigenen Konzerns wird international genau verfolgt.

In Berlin hakt die internationale Kommunikation gleich am Anfang der Konferenz. Europäische Journalisten können nicht verstehen, was die russischen Experten auf der Bühne sagen. Wenn doch nur auch die russisch-europäischen Kommunikationsschwierigkeiten so einfach gelöst werden könnten, wie das technische Problem im Berliner Hotel Sofitel.

Mit einem breiten Grinsen kommt Miller in den Saal, wo ihn schon alle erwarten, auch er hat zunächst Verständigungsprobleme, sein Mikrofon funktioniert nicht. Grund zum Lächeln hat der Gazprom-Chef in diesen Tagen eigentlich nicht.

Im vergangenen Jahr brach der Gewinn des russischen Energieriesen um satte 70 Prozent ein. Doch der Russe war nicht nach Berlin gekommen, um über die finanzielle Situation seines Unternehmens zu reden, sondern darüber, mit wem es in Zukunft wie zusammenarbeiten will.

„Wir bewegen uns von einem europäischen zu einem eurasischen Markt“, sagte der Gazprom-Chef. In den vergangenen Jahren habe sich ein neues Modell auf dem Gasmarkt entwickelt, eines, das mehr Diversifikation beinhalte, betonte Miller.

Diese neue Strategie werde mit neuen Partner implementiert, das beeinflusse natürlich auch die Zusammenarbeit mit den europäischen Partner. Projekte ohne Deutschland seien gut funktionierende Beispiele für diesen Weg.

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„Dieses Geschenk“ an die Ukraine „kann nicht mehr lange bestehen“
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4 Kommentare zu "Gazprom-Chef Miller in Berlin: Kommunikation auf Russisch"

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  • "Da wird sich der Gasprom-Chef bei RWE auch wohl kundig machen, wie so ein Betrug heutzutage geht !"

    Deutschland hat Gas von Russland gekauft und gibt es an die Ukraine weiter. Was hat das mit Betrug zu tun? Godeck (Queri)?. Gazprom schreibt man mit Z wie Zeppelin und Goethe nicht mit "ö". Legasthenie ist keine Krankheit und Menschen, die sich bemühen, können das überwinden! Queri, Sie haben mir Bildzeitungsniveau unterstellt und zitieren aus "der Welt" (Springer Verlag).

    "Die Geschenke an die Ukraine macht jetzt die €- Sowjetunion." Was immer Sie auch meinten, erklären Sie es. Ansonsten hat es den Eindruck wie z.B. "Marmelade kann man beißen" oder "nachts ist es kälter als draußen". Queri, Sie können nicht schreiben! Da gibts nichts kognitiv greifbares :-)))). Hören Sie doch einfach Musik oder gehen Sie spazieren! Oh entschuldigung " Volksverarsche" und ähnliche Hauptwörter kriegen Sie gut hin! Bis nächste Woche im Jobcenter! :-)))

  • @ Herr Paul Rimmele
    Was erlaubt sich eigentlich Deutschland? Als Nichtmittelmacht eine große Schnauze riskieren!

    Deutschland hat sich gar nichts zu erlauben, denn herrschenden übergeordneten Mächten treu ergeben wird die Rolle als globaler Wadlbeisser entsprechend ausgeführt.
    So blöd können unsere Politiker doch gar nicht sein, die besondere Verpflichtung aus der Geschichte heraus (Sowjetunion 20 Mill. Kriegsopfer) auch Russland gegenüber wahrzunehmen, wenn sie eben nur dürften.

  • >> „Der Gastransport durch die Ukraine war ein Geschenk der Sowjetunion, dass die Ukrainer Anfang der 90er-Jahre bekommen haben. Aber wenn dieses Geschenk als ein Manipulations-Instrument missbraucht wird, dann kann dieses Geschenk nicht sehr lange bestehen.“ >>

    Die Geschenke an die Ukraine macht jetzt die €- Sowjetunion.

    Wie die Welt kürzlich berichtete, hat RWE im Auftrag der Merkel die Ukrainer über den Winter mit Gas aus Deutschen unterirdischen Gasspeichern über Wasser gehalten : zum NULL-Tarif, bzw. für Gelder der Deutschen Steuerzahler !

    So funktioniert heute Volksverarsche ! Der Deutsche Steuerzahler bezahlt dem Schurkenstaat Ukraine die Gasrechnung !

    Zitat aus " Welt " :

    >> Ein Teil der Mengen wurde zum Beispiel vom Energiekonzern RWE direkt in die Ukraine umgeleitet, die sich aus politischen Gründen innerhalb kürzester Zeit von ihrem bisherigen Hauptlieferanten Russland unabhängig machen wollte. >>

    http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article138981493/Das-Raetsel-um-die-verschwundenen-Gas-Reserven.html

    Da wird sich der Gasprom-Chef bei RWE auch wohl kundig machen, wie so ein Betrug heutzutage geht !

  • Die Russen sind nicht blöd.
    Die Sanktionen der EU und Amerikaner werden beide Seiten massiv schwächen.
    Was erlaubt sich eigentlich Deutschland? Als Nichtmittelmacht eine grioße Schnauze riskieren!
    Zwei Weltkriege -auch gegen Rußland- verloren, Millionen Russen vernichtet und jetzt so einen
    Affront. Haben wir nicht genug aus der Geschichte gelernt? Sind wir nur US-Amerika-hörig?

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