Gedenken an Michael Brown Notstand in Ferguson um weiteren Tag verlängert

Obwohl sich die Lage bereits beruhigt hat, ist der Notstand in Ferguson noch einmal verlängert worden. Nach den Gedenkfeiern zum ersten Todestag von Michael Brown war es zu Unruhen in der Stadt gekommen.
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Aufgrund von Unruhen bei Gedenkfeiern anlässlich des ersten Todestags von Michael Brown wurde in Ferguson bereits am Montag der Notstand ausgerufen. Quelle: AFP
Erster Todestag von Michael Brown

Aufgrund von Unruhen bei Gedenkfeiern anlässlich des ersten Todestags von Michael Brown wurde in Ferguson bereits am Montag der Notstand ausgerufen.

(Foto: AFP)

FergusonDer Notstand in Ferguson und Umgebung wird um mindestens einen weiteren Tag verlängert. Das ordnete ein Vertreter des Bezirks St. Louis County, Steve Stenger, nach Absprache mit Polizeichef Jon Belmar an, wie ein Sprecher der Verwaltung am Donnerstag an.

Der Notstand war am Montag im Zuge von Unruhen nach den Gedenkfeiern anlässlich des ersten Jahrestags des Todes des schwarzen Jugendlichen Michael Brown ausgerufen worden, der im August 2014 von einem weißen Polizisten erschossen wurde. Seitdem hat sich die Lage in Ferguson beruhigt: Es gab keine Festnahmen und kaum Auseinandersetzungen, weitaus weniger Menschen demonstrierten als in den Tagen zuvor.

Der Tod von Brown und mehrere andere Fälle tödlicher Polizeigewalt hatten seit vergangenem Jahr in den gesamten USA zu massiven Protesten und einer Debatte über Rassismus unter den Polizisten im Land geführt.

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