Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Gedmin: "Kerry wäre ideal für die Europäer"

Aus Sicht der Europäer wäre Kerry der ideale US-Präsidentschaftskandidat der Demokraten. Das sagte Jeffrey Gedmin, Leiter des Aspen-Instituts in Berlin, dem Handelsblatt.

BERLIN. "Als Diplomatensohn hat er einen Teil seiner Jugend in Europa verbracht.Er spricht französisch und schätzt die Uno. Er würde deshalb wohl versuchen, stärker mit einer multilateralen Abstimmung vorzugehen."

Allerdings erwartet Gedmin, dass die US-Politik auch in bei einer zweiten Amtszeit George Bushs diesen Weg nehmen würde. "In Washington haben viele begriffen, dass man im Irak zwar mit dem Sturz des Diktators das Richtige gemacht hat, es aber Fehler in der Art und Weise des Vorgehens gab."

Einen völligen Politikwechsel unter einem demokratischen Präsidenten schloss Gedmin aus. "Ich glaube etwa nicht, dass Kerry die US-Truppen aus dem Irak abziehen würde. Auch er würde im übrigen sagen, dass die USA im Bedrohungsfall handeln müsste, selbst wenn die Uno-Zustimmung fehlt." Gedmin verglich die zu erwartende Politik mit der des Ex-Präsidenten Bill Clinton. "Man sollte sich daran erinnern, dass die Debatte über die "Hypermacht" USA unter dessen Amtszeit begann, nicht unter Bush."

Startseite
Serviceangebote