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Geheimprojekt Deutsche Dienste und CIA spionierten gemeinsam

Deutsche Nachrichtendienste haben mit dem US-Geheimdienst CIA in Neuss eine Anti-Terror-Einheit betrieben. Eigentlich sollte sie Islamisten beobachten. Doch dabei soll es nicht geblieben sein, meldet der „Spiegel“.
08.09.2013 - 12:36 Uhr
Das Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln: Deutsche Geheimdienste sollen mit dem CIA eine gemeinsame Datenbank aufgebaut haben. Quelle: dapd

Das Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln: Deutsche Geheimdienste sollen mit dem CIA eine gemeinsame Datenbank aufgebaut haben.

(Foto: dapd)

Berlin Zur Überwachung islamistischer Extremisten hat die amerikanische CIA nach einem Medienbericht in Deutschland ein Geheimprojekt mit deutschen Nachrichtendiensten betrieben. Herzstück der Operation mit dem Namen „Projekt 6“ oder kurz „P6“ war nach Informationen des Magazins „Der Spiegel“ eine Datenbank, in die die Dienste Daten von mutmaßlichen Dschihadisten und Terrorunterstützern eingaben. Dazu sollen die drei Geheimdienste ab 2005 vorübergehend Räumlichkeiten in Neuss (Nordrhein-Westfalen) angemietet haben.

Dabei soll auch ein deutscher Journalist in den Fokus der Geheimdienste geraten sein. Laut „Spiegel“ nennt eine als geheim eingestufte amerikanische Anfrage an das „Projekt 6“ die Passnummer, das Geburtsdatum und den Namen des NDR-Journalisten Stefan Buchen. Der Enthüllungsjournalist soll einen islamistischen Prediger im Jemen angerufen und mehrfach Afghanistan besucht haben, schrieb der US-Geheimdienst CIA laut „Spiegel“.

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