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Geir Haarde vor Gericht Island rechnet mit seinem Ex-Premier ab

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Wirtschaft kommt nur langsam auf die Beine

Haarde, der nach zunehmender Kritik im Januar 2009 von seinem Amt als Regierungschef zurückgetreten war – offiziell wegen einer Krebserkrankung – riskiert bei einer Verurteilung eine Haftstrafe von bis zu zwei Jahren. Sollte das Gericht das Verfahren nicht doch noch ganz aussetzen, ist mit einem Urteil im kommenden Jahr zu rechnen.

Der Prozess reißt auf Island alte Wunden auf. Der kleine Inselstaat hat sich nach dem Bankenkollaps vor knapp drei Jahren durch einen harten Sparkurs schneller erholt als von Experten erwartet. Nachdem die Wirtschaft im vergangenen Jahr noch um 3,5 Prozent geschrumpft ist, rechnen Ökonomen mit einem Wachstum von 2,2 Prozent in diesem und knapp drei Prozent im nächsten Jahr.

In diesem Sommer kehrte Island zudem an den Kapitalmarkt zurück: Die Anleiheemission über eine Milliarde Dollar war zweifach überzeichnet. Die Arbeitslosenrate liegt zwar mit 8,5 Prozent etwa viermal so hoch wie vor der Finanzkrise, hat aber nicht wie befürchtet die Zehn-Prozent-Marke überschritten. In diesem Jahr soll sie wieder sinken, denn dank der schwachen isländischen Krone, die seit der Krise gegenüber dem Euro fast die Hälfte ihres Werts eingebüßt hat, boomen der Tourismus und die Fischexportindustrie.

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