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Gemeinsame Erklärung Japan und China vereinbaren strategische Partnerschaft

Japan und China wollen das gegenseitige Vertrauen stärken und eine langfristige strategische Partnerschaft anstreben. Auch der Dalei Lama war Thema der chinesisch-japanischen Gespräche.
Japan empfähgt den chinesischen Staats- und Parteichef Hu Jintao. Foto: dpa

Japan empfähgt den chinesischen Staats- und Parteichef Hu Jintao. Foto: dpa

HB TOKIO. In einer gemeinsamen Erklärung bezeichneten der chinesische Staats- und Parteichef Hu Jintao und der japanische Ministerpräsident Yasuo Fukuda nach einem Treffen am Mittwoch in Tokio ihre beiden Länder als „Kooperationspartner“, die zu „keiner Bedrohung füreinander“ würden.

Bezüglich der umstrittenen Frage der Kriegsvergangenheit hieß es lediglich, beide Seiten würden der „Geschichte gerade ins Auge sehen“ und sich der Zukunft zuwenden.

Andere Streitthemen wie den Territorialdisput um reiche Öl- und Gasvorkommen im Ostchinesischen Meer wollen beide asiatischen Mächte durch weitere Verhandlungen lösen.

Es gebe „wichtige Fortschritte“, sagte Hu Jintao auf einer gemeinsamen Pressekonferenz. Zu den Gesprächen zwischen China und Vertretern des Dalai Lama sagte Hu, er wünsche sich „positive Ergebnisse“. Fukuda begrüßte die Gespräche als „ersten Schritt“.

Es ist der erste Besuch eines chinesischen Präsidenten in Japan seit zehn Jahren. Für Hu Jintao ist es zugleich die erste Auslandsreise nach dem Ausbruch der Unruhen in Tibet.

Vor dem Treffen mit dem chinafreundlichen Premier Fukuda war der chinesische Präsident am Morgen vom japanischen Kaiser Akihito empfangen worden.

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