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Gen-ZDutzende Verletzte bei Protesten in Mexiko-Stadt

Auf der ganzen Welt gehen junge Menschen gegen politischen Stillstand, Korruption und Unterdrückung auf die Straße. In Mexiko gibt es dabei viele Verletzte. 16.11.2025 - 09:51 Uhr Artikel anhören
Mexiko-Stadt: In den vergangenen Monaten kam es in verschiedenen Ländern zu Protesten der „Generation Z“. Foto: Marco Ugarte/AP/dpa

Buenos Aires. Bei Protesten junger Menschen aus der sogenannten Generation Z gegen soziale Missstände sind in Mexiko-Stadt Dutzende Menschen verletzt worden. Der Bewegung gehören Jugendliche und junge Erwachsene an, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden und sich für ein Mexiko einsetzen, das sicherer, gerechter und frei von Korruption ist.

Am Rande ihrer weitgehend friedlichen Demonstration im historischen Zentrum der Hauptstadt griffen Vermummte nach Angaben des Sicherheitsministeriums die Polizei an. Dabei seien 60 Polizisten leicht verletzt worden und 40 weitere so schwer, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Bei den Krawallen wurden Medienberichten zufolge auch 20 Demonstranten verletzt. Nach den Ausschreitungen seien 20 Verdächtige festgenommen worden, teilten die Behörden mit.

Die größtenteils jungen Demonstranten waren nach dem Mord an einem Provinzbürgermeister auf die Straße gegangen und protestierten auch gegen die grassierende politisch motivierte Gewalt in dem lateinamerikanischen Land. Die linke Präsidentin Claudia Sheinbaum warf ihnen vor, Erfüllungsgehilfen der konservativen Opposition zu sein.

In den vergangenen Monaten kam es in verschiedenen Ländern zu Protesten der „Generation Z“ - etwa in Nepal, Marokko, Madagaskar und Peru. Die Teilnehmer gingen gegen verkrustete politische Systeme, fehlende Reformen und Aufstiegschancen sowie gesellschaftliche Ausgrenzung auf die Straße.

Mögen die konkreten Anliegen von Land zu Land auch unterschiedlich sein, so eint die Bewegungen doch das junge Alter der Demonstranten, die spontane Organisation über soziale Netzwerke und gemeinsame Symbole wie die Totenkopfflagge aus einem japanischen Manga.

dpa
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