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Georgischer Präsident soll Wohnsitz räumen Saakaschwili ruft zu Marsch auf Schewardnadses Haus auf

Die Opposition will nun auch den Wohnsitz des georgischen Präsidenten Schewardnadse stürmen. Dieser habe eine halbe Stunde Zeit, das Haus zu verlassen hieß es.

HB BERLIN. Der georgische Oppositionsführer Michail Saakaschwili hat zu einem Protestmarsch auf das Haus von Präsident Eduard Schewardnadse aufgerufen. «Wenn Ihr einverstanden seid, lasst uns zur Residenz ziehen», rief Saakaschwili am Sonntag den tausenden Demonstranten zu, die sich vor dem Parlament in der Hauptstadt Tiflis versammelt hatten.

Man werde Schewardnadse eine halbe Stunde Zeit geben, in der er das Haus verlassen könnte, so Saakaschwili. Die Menge äußerte Zustimmung. Saakaschwili betonte, fast die gesamte Armee sei bereits zu den Demonstranten übergelaufen. In dem Fernsehsender Rustawi 2 war von 170 übergelaufenen Soldaten die Rede.

Am Samstag hatten Demonstranten das Parlament in der Hauptstadt Tiflis gestürmt. Schewardnadse hatte wenig später den Ausnahmezustand ausgerufen. Die Opposition hatte eine Übergangspräsidentin ernannt. Aus der ganzen Welt wurde an die Konfliktparteien appelliert, die Krise friedlich zu lösen.

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