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Gerhard Adrian Deutscher wird Präsident der Weltwetterorganisation

Der bisherige Präsident des Deutschen Wetterdienstes wurde für vier Jahre gewählt und bestimmt die Ausrichtung der Organisation nun entscheidend mit.
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Der 62-Jährige ist seit Sommer 2010 Präsident des Deutschen Wetterdienstes. Quelle: dpa
Gerhard Adrian

Der 62-Jährige ist seit Sommer 2010 Präsident des Deutschen Wetterdienstes.

(Foto: dpa)

GenfDer Deutsche Gerhard Adrian ist neuer Präsident der Weltwetterorganisation (WMO). Wie die Organisation in Genf mitteilte, wurde der Meteorologe von der Mitgliederversammlung als erster Deutscher für vier Jahre in das Amt gewählt. Der 62-Jährige ist seit Sommer 2010 Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit Sitz in Offenbach. „Es ist unsere gemeinsame Verantwortung und mein Hauptinteresse, die WMO zu stärken“, sagte Adrian zu seiner Wahl.

Zu den Aufgaben der Weltorganisation für Meteorologie - so der offizielle Titel - gehört die Beobachtung des Wetters, der Austausch entsprechender Informationen und auch die Warnung vor Unwettern. Die WMO legt jährlich Daten zur Entwicklung der Temperatur und der Eiskappen an den Polen vor.

„Die WMO ist die Schaltzentrale aller internationalen meteorologischen Aktivitäten. Sie schafft die Grundlagen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten - damit diese ihre wichtigen Aufgaben zum Wohl ihrer Gesellschaften erbringen können“, sagte Adrian selbst über die WMO.

Der Präsident nimmt eine führende Rolle bei der Ausrichtung der Organisation ein. Zudem sitzt er dem einmal jährlich tagenden Exekutivrat und dem Kongress vor, der alle vier Jahre stattfindet. Seinen Job beim Deutschen Wetterdienst wird Adrian behalten, der WMO-Präsident arbeitet ehrenamtlich.

Mehr: Die Temperaturen und der Meeresspiegel steigen. Zum Zustand des Klimas veröffentlichen Klimaexperten der UN nun einen neuen Bericht.

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  • dpa
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