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Gespräch mit neuem Nato-Generalsekretär Schröder hält an Afghanistan-Engagement fest

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat am Freitag dem neuen Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer in Berlin zugesagt, sich noch stärker für die Stabilisierung Afghanistans engagieren zu wollen.

HB BERLIN. Schröder sprach sich für die Übernahme des Kommandos der Internationalen Schutztruppe ISAF durch das Fünf- Nationen-Eurokorps aus. Derzeit werde geprüft, ob sich dabei die deutsch-französische Brigade engagieren könne. Erleichtert äußerte sich Schröder über die Angaben De Hoop Scheffers, dass nicht an eine „Fusion“ der ISAF mit dem US-geführten Anti-Terror-Kampfeinsatz „Enduring Freedom“ gedacht werde.

De Hoop Scheffer bekräftigte, dass die Nato sich nicht leisten könne, in Afghanistan zu verlieren. „Das würde heißen, dass wir den Kampf gegen den Terrorismus verlieren.“ Der Generalsekretär wollte am Nachmittag in München mit den Nato-Verteidigungsministern zu einem informellen Treffen zusammenkommen. Zu der Debatte über einen möglichen Irak-Einsatz der Nato sagte de Hoop Scheffer, es sei noch zu früh, eine Entscheidung zu treffen. Schröder rief dazu auf, die Differenzen über den Irak-Krieg hinter sich zu lassen. Das „Ja oder Nein zum Krieg“ müsse als „historische Frage“ betrachtet werden.

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