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Gespräche zwischen EU-Ländern und Iran sollen Ende Juli fortgesetzt werden Iran erklärt Urananreicherung für nicht verhandelbar

Iran hat sein umstrittenes Programm zur Urananreicherung für nicht verhandelbar erklärt. „Auch wenn uns der Westen alle möglichen wirtschaftlichen, politischen und militärischen Anreize gäbe, würde Iran sein Uranprogramm nicht aufgeben“, sagte ein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Ali Akamohammadi, der studentischen Nachrichtenagentur ISNA.

HB TEHERAN. Die EU-Länder Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen Iran mit politischen und wirtschaftlichen Anreizen dazu bringen, die Urananreicherung auf Dauer einzustellen. Die Gespräche zwischen den drei EU-Ländern und Iran sollen Ende Juli oder Anfang August fortgesetzt werden.

„Die Beibehaltung unserer Atombrennstoff-Technologie ist nicht verhandelbar. Daran hängt auch, ob die Gespräche überhaupt fortgesetzt werden“, sagte Akamohammadi weiter. Kompromisse in dieser Frage schloss er aus. Iran besteht darauf, Atombrennstoff für seine Kraftwerke herzustellen. Die EU und die USA fordern ein Ende der Urananreicherung, da dieses Material auch für Atomwaffen verwendet werden kann.

Die Regierung in Teheran hat wiederholt betont, dass das iranische Atomprogramm ausschließlich der Stromerzeugung gilt. In einem Schreiben an Bundespräsident Horst Köhler versicherte unterdessen der designierte iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad, dass Iran gegen jegliche Art von Massenvernichtungswaffen sei. „Der Kampf gegen den wahren Terrorismus und der Wunsch nach Abbau von Massenvernichtungswaffen hat in Iran höchste Priorität“, sagte Ahmadinedschad nach Angaben von ISNA in dem Schreiben. In dem Brief dankte Ahmadinedschad Köhler für dessen Gratulationsschreiben nach der iranischen Stichwahl Anfang Juli.

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