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Gesprächsrunde Israelis und Palästinenser verhandeln über Kernprobleme

Zum ersten Mal seit sieben Jahren haben Israelis und Palästinenser wieder direkte Verhandlungen über die Hauptstreitpunkte ihres Konflikts aufgenommen. In Jerusalem trafen nach Rundfunkangaben die israelische Außenministerin Zipi Liwni und der ehemalige palästinensische Ministerpräsident Ahmed Kureia zusammen.

HB JERUSALEM. Israelis und Palästinenser haben am Montag mit den Verhandlungen über die Kernfragen einer Friedenslösung begonnen, die binnen Jahresfrist zur Bildung eines palästinensischen Staates führen soll. Die Delegationen, die in einem Jerusalemer Hotel zusammentrafen, wurden von der israelischen Außenministerin Zipi Liwni und dem früheren palästinensischen Ministerpräsidenten Ahmed Kurei geleitet.

Israelischen Angaben zufolge sollte in der ersten Gesprächsrunde noch nicht über Einzelheiten einer Lösung gesprochen werden.

Bei den Schlüsselfragen geht es um die Grenzen eines Palästinenser-Staates, die Zukunft Jerusalems und das Schicksal palästinensischer Flüchtlinge. Die Verhandlungen waren im November beim Nahost-Gipfel in Annapolis in den USA vereinbart worden, sind bislang aber wegen des Streits über den Bau neuer jüdischer Siedlungen im Großraum Jerusalem nicht vorangekommen.

Bei einem Besuch in der Region hatte US-Präsident George W. Bush Israelis und Palästinenser in der vergangenen Woche zu Kompromissen aufgerufen.

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