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Gesuchter offenbar vor kurzem in die Türkei zurückgekehrt Drahtzieher der Anschläge von Istanbul festgenommen

Rund zwei Monate nach den Terroranschlägen von Istanbul hat die türkische Polizei einen mutmaßlichen Drahtzieher gefasst. Der Istanbuler Provinzgouverneur Muammer Güler bestätigte am Freitag, der Verdächtige sei am Vortag festgenommen worden und werde derzeit verhört.

HB ISTANBUL. Es handele sich um „eine sehr wichtige Person“ aus den Reihen derer, die die Selbstmordanschläge geplant hätten. Er stehe einer Terrorzelle mit Verbindungen zur El Kaida vor, sagte Güler weiter.

Die Anschläge gegen zwei Synagogen und britische Einrichtungen waren den Ermittlungen zufolge von türkischen Extremisten mit Beziehungen zum Terrornetzwerk El Kaida verübt worden. Dabei kamen 63 Menschen ums Leben, darunter auch die vier Attentäter.

Der jetzt festgenommene Türke hatte sich Zeitungsberichten zufolge ins Ausland abgesetzt, war aber vor kurzem zurückgekehrt. Er sei am Donnerstagmorgen bei einer Razzia im asiatischen Teil der Stadt festgenommen worden. Nach Informationen der Zeitung „Hürriyet“ stand er auf einer Liste von sechs Menschen, nach denen noch gefahndet wird. Nicht bestätigen wollten die türkischen Sicherheitsbehörden Berichte, wonach einer der Gesuchten, der maßgeblich die Anschläge gegen die beiden Synagogen vorbereitet haben soll, Mitte Dezember bei einem Selbstmordanschlag im Nordirak ums Leben gekommen sein soll.

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