Giftanschlag Verwandte sehen kaum Überlebenschancen für Ex-Agent Skripal

Der russische Ex-Agent Skripal und seine Tochter kämpfen nach dem Giftanschlag um ihr Leben. Laut Angehörigen stehen ihre Chancen nicht gut.
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Sergej Skripal: Verwandte sehen kaum Überlebenschancen Quelle: dpa
Nach dem Anschlag in Salisbury

Menschen gehen an einem Restaurant vorbei, das nach dem Giftanschlag auf den russischen Ex-Doppelagenten Skripal von der Polizei geschlossen wurde.

(Foto: dpa)

LondonDer vergiftete Ex-Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Yulia haben nach Angaben einer Verwandten nur eine sehr geringe Überlebenschance. Die Prognose sei nicht gut, sagte die Nichte des 66-jährigen, ehemaligen Spions, Viktoria Skripal, dem britischen Sender BBC.

Sollten die beiden überleben, sei mit bleibenden Schäden zu rechnen. Die Mutter von Sergej Skripal wisse noch nichts von dem Giftanschlag; man wolle sie vor diesen Informationen schützen, berichtete die Verwandte weiter.

Sergej und Yulia Skripal waren am 4. März bewusstlos auf einer Parkbank in der südenglischen Kleinstadt Salisbury entdeckt worden. Sie befinden sich nach offiziellen Angaben in einem kritischen, aber stabilen Zustand. London hält Moskau für das Attentat verantwortlich.

Skripals Ehefrau Ljudmila erlag nach britischen Medienberichten 2012 einem Krebsleiden. Sohn Alexander soll 2017 während eines Aufenthalts in St. Petersburg an einem plötzlichen Leberversagen gestorben sein.

  • dpa
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