Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Gipfel zu Handelsbeziehungen China will fairen Wettbewerb mit EU gewährleisten

Die EU und China wollen Industriesubventionen abzubauen. Beim Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes zeigt sich die EU grundsätzlich offen für die Technik von Huawei.
Kommentieren
Im Vorfeld war unklar, ob eine gemeinsame Abschlusserklärung zustande kommt. Quelle: dpa
Tusk, Li und Juncker (v.l.)

Im Vorfeld war unklar, ob eine gemeinsame Abschlusserklärung zustande kommt.

(Foto: dpa)

Brüssel Die EU und China haben sich auf eine Reform der Handelsbeziehungen verständigt. Beide Seiten einigten sich darauf, das Thema Industriesubventionen anzugehen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Dienstag in Brüssel nach einem Gipfeltreffen. Daneben werde man auch gemeinsam an der Reform der Welthandelsorganisation WTO arbeiten.

„Es ist ein Durchbruch“, sagte Tusk. China und Europa hätten großes wirtschaftliches Interesse an einem freien, regelbasierten Handel.

In der Abschlusserklärung verpflichtet sich China, Versprechen zur Marktöffnung umzusetzen und fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Dazu soll 2020 auch das lange geplante Investitionsabkommen geschlossen werden. Die Fortschritte werden der Erklärung zufolge künftig kontinuierlich beobachtet und Ende des Jahres in einem Bericht fixiert. So soll das Risiko verringert werden, dass China bei Verhandlungen über konkrete Schritte auf Zeit spielt.

Im Gegenzug zeigt sich die EU in der Erklärung grundsätzlich offen für den Einsatz chinesischer Technologie beim Ausbau des schnellen 5G-Mobilfunknetzes. Vor allem die USA hatten die Europäer zuletzt aufgerufen, den chinesischen Telekomriesen Huawei nicht zu beteiligen. Sie werfen dem Unternehmen vor, über seine Telekom-Produkte spionieren oder sabotieren zu können. Beweise dafür liegen aber bislang nicht vor.

Zu dem Gipfel in Brüssel hatte sich der chinesische Premierminister Li Keqiang mit EU-Ratspräsident Donald Tusk und Kommissionschef Jean-Claude Juncker getroffen. Im Vorfeld war unklar, ob eine gemeinsame Abschlusserklärung zustande kommt.

  • rtr
  • dpa
Startseite

Mehr zu: Gipfel zu Handelsbeziehungen - China will fairen Wettbewerb mit EU gewährleisten

0 Kommentare zu "Gipfel zu Handelsbeziehungen: China will fairen Wettbewerb mit EU gewährleisten"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote