Gipfeltreffen Trump trifft Xi – und was hat das mit Deutschland zu tun?

„America first“ ist die Parole von US-Präsident Donald Trump. Deshalb drohen Handelskonflikte zwischen den USA und Exportnationen wie China und Deutschland. Welche Strahlkraft das Gipfeltreffen in Florida hat.
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Neben dem Haupt-Thema Nordkorea und den Umgang mit dessen Atom- und Raketenprogramm, steht die Handelspolitik bei dem Treffen im Vordergrund. Die Handelsbeziehungen der beiden Länder beeinflussen die gesamte Weltwirtschaft. Quelle: AP
Gipfeltreffen des US-Präsidenten Donald Trumps und Chinas Staatschef Xi Jinpings

Neben dem Haupt-Thema Nordkorea und den Umgang mit dessen Atom- und Raketenprogramm, steht die Handelspolitik bei dem Treffen im Vordergrund. Die Handelsbeziehungen der beiden Länder beeinflussen die gesamte Weltwirtschaft.

(Foto: AP)

Washington/PekingZwei der mächtigsten Männer der Welt kommen zusammen, Chinas Staatschef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump. Sie vertreten die beiden größten Volkswirtschaften der Welt. Ein Top-Thema: die Handelspolitik. Das Treffen in Florida wird mit Spannung erwartet - und betrifft auch Deutschland.

Denn Deutschland gehört wie China zu den wichtigsten Handelspartnern der USA – und wie China hat auch Deutschland im Handel mit den Amerikanern einen riesigen Überschuss. Das bedeutet, es werden viel mehr deutsche Waren nach Amerika exportiert als amerikanische Waren nach Deutschland. Die USA haben ein riesiges Handelsdefizit, die Regierung wirft China, Deutschland und anderen Ländern „unfaire“ Praktiken zu Lasten der Amerikaner vor.

Sitzen Berlin und Peking also in einem Boot? „Deutschland und China befinden sich gegenüber den USA in einer ähnlich schwierigen Situation“, sagt der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher. Beide Länder hätten mit die höchsten bilateralen Handelsüberschüsse mit den USA.

Trump habe China und Deutschland als „Gegner“ bestimmt, da beide sehr stark von Exporten abhängig sind. „Deshalb ist es vor allem im Interesse von China und Deutschland, für offene Grenzen und für den Freihandel zu plädieren.“ In einem möglichen Handelskonflikt mit den USA bräuchten beide starke Partner - Deutschland vor allem ein geeintes und starkes Europa, China wiederum Europa.

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6 Kommentare zu "Gipfeltreffen: Trump trifft Xi – und was hat das mit Deutschland zu tun?"

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  • @ Marc Hofmann
    Können Sie uns Nichtwissenden bitte erklären, was Bildung, Vernunft und Verstand mit den USA zu tun haben? Wer diese 3 Dinge inne hat, stellt Ihrer Argumentation zufolge Waren her, die nachgefragt werden. Warum aber haben die USA dann keinen riesigen Handelsüberschuss, sondern Deutschland und China? Vielleicht weil die Waren schlicht und ergreifend nicht gut sind?

  • „America first“ ist die Parole zwischen US-Präsident Donald Trump.

    Der Verfasser dieser Anekdote hat versäumt, uns über den Gegenpart von Donald Trump aufzuklären. Zwischen... und wem?

    Am besten, per Kommentar noch nachreichen. Nur des Verständnisses wegen und der Grammatik.

  • Was bitte soll der Artikel an neuen Informationen bieten? Kalter Kaffee, aufgewärmt.

  • @Hans Klahrin
    China ist doch mehr auf die USA angewiesen als anders rum.
    Die USA waren schon vor China eine Wirtschaft- und Handelsmacht...da hat China noch dem Kommunismus und dem Sozialimus....dem Diktator gefrönt...hat die USA schon freie Wissenschaft, Handel, Marktwirtschaft betrieben...waren die USA schon erfdinderisch..
    Der die Erfindungen, die frei Wissenschaft und Marktwirtschaft auf seiner Seite hat...die Bildung und die Vernunft und den Verstand....der bestimmt die Spielregeln...dessen Produkte sind NACHGEFRAGT....das einzige auf was der Wissende und Erfinder achten muss...sich vor Industriespionage, vor Wissens- und Erfinderverlust zu schützen....mit Grenzen, Kontrollen und mit einen guten Umfeld für eine Super Bildung für die Erfinder von Morgen...attraktiv und lebenswert, Schutz und Sicherheit, Freiheit und Vertrautheit (Kultur, Musik..)...das muss ein Umfeld/Land für die Erfinder und Genies der Zukunft zum Wohl der Gesellschaft bieten können.
    In einer multilateralen und grenzenlosen Eliten Globalisierungsregierung werden Sie all dies nicht mehr finden...monoton und trostlos....Einfalt statt Vielfalt...Stillstand statt Wettbewerb...Grau statt Bunt....das ist die multilaterale liberale Globalisierung einer grenzenlosen Merkel EU...einer willkürlichen Rechtsauffassung und einer Aufgabe von Staatlichkeit....das ist Merkel, Draghi, Tusk, Junker, Schulz...das ist es, was wir in Zukunft von dieser liberalten Werte Globalisierung erwarten dürfen.
    Danke!

  • Also ich lese beim besten Willen nicht, das da "die zwei größten Wirtschaftsmächte der Welt mit USA und China ein neues Handelskapitel aufschlagen". Bleiben Sie doch beim Artikel.
    Es sind doch die Gegensätze und gegenseitigen Vorwürfe die zentrale Botschaft. Und letztlich die Angst vor einem Handelskrieg.
    Ich sehe da kein Bündnis oder ähnliches.
    Beide Modelle erscheinen mir einfach zu konträr, als das sich was bewegen würde. Entscheiden wird sein, ob man einen Status quo findet. Und die USA haben sich mit dem Ausstieg im asiatischen Raum ein echtes Eigentor geschossen. Chrina schließt emsig alle von Herrn Trump überlassenen Lücken. Jetzt fühlen wir uns handelsseitig schon näher mit China verbunden, als mit den USA. Wenn der Trend so weitergeht, dann verliert Amerika am Ende wirtschaftliche Macht in der Welt. Und eines ist für mich klar....China gibt keinen Einfluß wieder her, den es einmal gewonnen hat.

  • Ja, was hat das wohl für eine Bedeutung, wenn die zwei größten Wirtschaftsmächte der Welt mit USA und China ein neues Handelskapitel aufschlagen...das Deutschland sich warm anziehen darf!
    Mutli-Lateral der grenzenlosen und kontrollosen Wirtschaft- Finanzexkursion ist Geschichte...man findet wieder zu vernünftigen bilateralen Beziehungen...zum Vorteil beider Handelspartner zurück. Die Weltregierung einer multilateralen Wirtschaft- und Finanzeliten Politik unter der Führung von EU-Deutschland mit Merkel, Junker, Tusk an der Spitze findet ihr Ende....Soros und die Bilderberger können einpacken. Danke!

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