Gläubigerverhandlungen Gespräche über Schuldenschnitt für Griechenland gehen weiter

Bei den Gesprächen der griechischen Regierung mit den privaten internationalen Gläubigern hat es am Donnerstag offenbar Fortschritte gegeben. Sie sollen am Freitag fortgesetzt werden.
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Die europäische Flagge in Athen. Quelle: dpa

Die europäische Flagge in Athen.

(Foto: dpa)

AthenIn die Verhandlungen mit Griechenland über einen freiwilligen Anleihentausch ist nach Angaben der Gläubiger Bewegung gekommen. Die Diskussionen seien produktiv abgelaufen, teilte der Bankenverband IIF am Donnerstag mit.

Am Freitag sollen die Verhandlungen erneut aufgenommen werden. Weitere Details wurden nicht genannt. Mit den Beratungen Vertraute hatten Reuters zuvor von festgefahrenen Verhandlungen berichtet.

Hauptstreitpunkt sind die Zinsen, die das Land für die neuen Papiere zahlen soll, die im Rahmen eines Anleihentauschs an die Investoren ausgegeben werden sollen. Griechenland habe einen Zinskupon in Höhe von 3,5 Prozent angeboten, sagte eine mit den Gesprächen vertraute Person. Die Gläubiger winkten aber ab und forderten mindestens vier Prozent.

Für Griechenland steht viel auf dem Spiel: Es erhofft sich rund 100 Milliarden Euro Entlastung aus dem angestrebten 50-prozentigen Forderungsverzicht seiner privaten Gläubiger.

  • dapd
  • rtr
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5 Kommentare zu "Gläubigerverhandlungen: Gespräche über Schuldenschnitt für Griechenland gehen weiter"

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  • @ Delinix1,
    übrigens, ab "Ihr Völker der Welt, ihr Völker in Amerika" habe ich nur über Copy and Paste Teil der Rede von Ernst Reuters am 9. September 1948 vor dem Reichstag, geguttenbergt!
    Also keine kommunistische Propaganda.
    Man muss aber staunen was für Blödsinn die Menschen damals bewegt hat.
    Kein vernünftiger Politiker würde heute so ein Schwachsinn reden!

  • @ Delinix1,
    Sorry, aber einfach überspringen wenn schon gelesen, mache ich auch, fast bei jedem Kommentar nach dem vierten oder fünften Wort, weil von 10 Kommentare im Schnitt ist nur einer lesenswert. Meisten ist Gleichschaltung auf niedrigsten deutsche-nationalen Niveau. Nicht für Ungut.

  • Fortschritte, Super. Dann ist der EURO und Griechenland ja bald gerettet!

  • Omann Spartakus, Ihr Pamphlet nervt langsam. Da ist man gespannt auf die Kommentare, klickt und was sieht man wieder : SIE.

  • Ein Volk wird versklavt!
    Die Exportgier der Industrieländer und deren Großkonzerne, durch Bestechung von korrupten Regierungen und Regierungsmitgliedern Griechenlands und mit der Mittäterschaft von deutschen und französischen Banken, hat zu dieser Überschuldung geführt.
    Jetzt wird ein ganzes Volk versklavt, während die Verantwortliche von Siemens, Mercedes, Krauss-Maffei, Ferrostaal, Dassault, etc., etc., die korrupte griechische Regierungsmitglieder und unsere Bankmanager, unbestraft, ein Leben in Luxus und Überfluss genießen können.
    Ihr Völker der Welt, ihr Völker in Amerika, in England, in Russland, in China, in Frankreich, in Italien und auch in der Türkei! Schaut auf dieses Volk und erkennt, daß ihr dieses Land und dieses Volk nicht preisgeben dürft und nicht preisgeben könnt!
    Es gibt nur eine Möglichkeit für uns alle: gemeinsam so lange zusammenzustehen, bis dieser Kampf gewonnen, bis dieser Kampf endlich durch den Sieg über die Feinde, durch den Sieg über die Macht der Finsternis besiegelt ist.

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