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„Global CEO Council“ Was die Autobosse Diess, Källenius und Speth mit Li Keqiang zu besprechen hatten

Während eines Treffens mit 19 Spitzenmanagern hat Chinas Ministerpräsident Li Keqiang die weitere Öffnung der chinesischen Märkte zugesagt.
Update: 20.06.2019 - 14:35 Uhr Kommentieren
Vor 19 Spitzenmanagern präsentiert China seine Pläne für eine weitere Marktöffnung. Quelle: AP
„Global CEO Council“ in Peking

Vor 19 Spitzenmanagern präsentiert China seine Pläne für eine weitere Marktöffnung.

(Foto: AP)

Peking Einmal im Jahr kommt in Peking das sogenannte „Global CEO Council“ mit der chinesischen Regierung zusammen. Handverlesen sind die Vorstandsvorsitzenden großer internationaler Konzern, die an diesem Treffen teilnehmen dürfen. Die chinesische Regierung lädt Konzernchefs ein, deren Unternehmen zu den wichtigsten Investoren in der Volksrepublik zählen.

Gastgeber Li Keqiang sagte den anwesenden CEOS eine Fortsetzung des Reformkurses und der Marktöffnung zu. „Wir begrüßen, dass mehr und mehr ausländische Investitionen nach China kommen“, sagte der Ministerpräsident in der Großen Halle des Volkes in Peking den 19 Spitzenmanagern, zu der auch Volkswagen-Chef Herbert Diess, SAP-Chef Bill McDermott und Jean-Pascal Tricoire von Schneider Electric gehörten. „Wir werden auch den Zugang zu noch mehr Bereichen lockern, um ein marktorientiertes, rechtsbasiertes, internationalisiertes Geschäftsumfeld zu schaffen“, so Li Keqiang.

Der VW-Konzern ist mit einem Marktanteil von 18 Prozent größter Autohersteller in der Volksrepublik. Im vergangenen Jahr haben die Wolfsburger dort mehr als vier Millionen Autos verkauft.

Deshalb gehört Volkswagen schon traditionell zu den Teilnehmern des „Global CEO Council“. Auch Martin Winterkorn und Matthias Müller, die beiden Vorgänger des aktuellen VW-Konzernchefs Herbert Diess, haben daran bereits teilgenommen.

In diesem Jahr war Herbert Diess allerdings nicht der einzige Teilnehmer aus der Automobilindustrie. Begleitet hatten ihn Ola Källenius, der neue Vorstandsvorsitzende von Daimler, und Ralf Speth, der Chef von Jaguar Land Rover.

Im Anschluss an das Treffen bekundeten die Teilnehmer ihr Vertrauen in die chinesische Volkswirtschaft. Das Land sei bemüht, das wirtschaftliche Klima weiter zu verbessern. China sei auch bestrebt, freien und offenen Handel weiter zu fördern.

Der ungeklärte Handelskonflikt zwischen China und den USA wurde dabei nicht wörtlich angesprochen. Themen auf dem Wirtschaftsgipfel waren außerdem der Schutz geistigen Eigentums, Umweltschutz und die Investitionspolitik in China.

Am Rande des Gipfels äußerte sich VW-Chef Diess zuversichtlich über die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Landes – trotz der aktuell starken Verkaufseinbrüche auf dem Automarkt. Er betonte, dass China für Volkswagen eine Schlüsselrolle dabei spiele, zum weltgrößten Hersteller von Elektrofahrzeugen aufzusteigen. Ähnlich wie in Deutschland und Europa investiert Volkswagen aktuell in China Milliardenbeträge für den Einstieg in das Massengeschäft mit Elektroautos.

Diess ergänzte, dass Volkswagen seine Zusammenarbeit mit lokalen chinesischen Partnern ausbauen wolle. Volkswagen produziert seine Autos nicht allein in der Volksrepublik, sondern zusammen mit drei chinesischen Automobilherstellern in lokalen Joint Ventures. Volkswagen bekenne sich damit nachdrücklich zu fairem Handel und multilateralen Geschäftsbeziehungen.

Mehr: Chinas Staatsschef Xi Jinping setzt voll auf die neue Seidenstraße. Wie diese aussehen soll, lesen Sie hier.

Mit Agenturmaterial

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