Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Glücksspiel EU-Kommission will Online-Wetten regulieren

Das Geschäft mit Online-Glücksspiel wächst: Experten schätzen den Branchenumsatz auf rund neun Milliarden Euro. Zwei Drittel der Wetten sind illegal. Darum will die EU nun schärfere Regeln für die Betreiber durchsetzen.
24.03.2011 - 16:35 Uhr 2 Kommentare
Der private Wettanbieter bwin muss mit neuen EU-Vorschriften rechnen. Quelle: Reuters

Der private Wettanbieter bwin muss mit neuen EU-Vorschriften rechnen.

(Foto: Reuters)

Die EU-Kommission knüpft sich den Markt für Online-Wetten vor. „Die Entwicklung des Internets und das wachsende Angebot an Online-Glücksspielen machen es schwieriger, verschiedene nationale Regulierungsmodelle nebeneinander aufrechtzuerhalten“, heißt es in einem Grünbuch, dass die Kommission vorgelegt hat. Die Initiative  könnte in einem einheitlichen EU-Rechtsrahmen münden. Bis Ende Juli sammelt Binnenmarktkommissar Michel Barnier nun Meinungen von Anbietern, Regierungen und Verbänden.

Daraus wird die Kommission Konsequenzen ziehen. Die Anhörung soll Klarheit über nationale Regeln für Glücksspiele schaffen und wie Gebühren erhoben werden können. Zudem soll überprüft werden, wie Betrügern und Geldwäschern im Internet das Handwerk gelegt werden kann, sowie wie man gegen Spielsucht vorgehen kann. Ziel sei "nicht eine Liberalisierung, sondern eine zuverlässige Regulierung des Markts für Online-Gewinnspieldienste im Interesse aller", betonte Barnier.

Grundsätzlich will Brüssel das Online-Glücksspiel neuen Regeln unterwerfen. Dabei geht es vor allem um die Gewinne, die bis dato größtenteils am Fiskus vorbeigehen. Online-Gewinnspiele verzeichnen in Europa ein dynamisches Wachstum. Laut Kommission  gibt es inzwischen an die  15.000 einschlägige Websites, mehr als zwei Drittel davon illegal.  Die Jahreseinnahmen lagen 2008 bei mehr als sechs Milliarden Euro. Beobachter schätzen, dass sich der Markt bis 2013  verdoppeln wird. Schon in diesem Jahr schätzen Experten den Umsatz auf rund neun Milliarden Euro.

Dabei variieren die  nationalen Rechtsrahmen  innerhalb der EU stark. Sie sehen für Zulassung,  Zahlungen, Ziele des Allgemeininteresses und Betrugsbekämpfung  ganz unterschiedliche Bestimmungen vor. So ist, was in dem einen Land illegal ist, im anderen Land legal.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
    2 Kommentare zu "Glücksspiel: EU-Kommission will Online-Wetten regulieren"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wenn da steht 2/3 sind illegal, heist dass das mal online glückspiel legal anbieten kann?
      Müsste man sich dann vom staat eine lizenz o.ä. kaufen?

      danke für antworten

    • EU-Kommission will Online-Wetten regulieren!
      Zu mehr ist sie intellektuell wohl auch nicht in der Lage.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%