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Google, Twitter und Facebook Trump schießt erneut gegen Tech-Giganten

Der US-Präsident legt in seiner Kritik an Google, Facebook und Twitter noch einmal nach. Sie würden versuchen, Konservative mundtot zu machen.
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„Twitter & Co. wollen Konservative zum Schweigen bringen“

New YorkUS-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch seine Angriffe auf US-Technologieunternehmen erneuert. „Google und Facebook und Twitter behandeln Konservative und Republikaner sehr unfair“, sagte der US-Präsident zu Reportern im Weißen Haus. Ihm zufolge würden die Tech-Giganten „versuchen, Konservative zum Schweigen zu bringen“. Ohne Beweise vorzulegen, deutete Trump sogar an, dass die Vorgehensweise der Unternehmen illegal sein könnte.

Der 72-jährige Republikaner behauptete, dass die Nutzerkonten einer „ungeheuren“ Anzahl von Menschen, von denen viele seine Wähler sind, von den Plattformen gelöscht oder deren Inhalte eingeschränkt würden. „Ich denke, das ist ein sehr ernstes Problem, weil sie wirklich versuchen, einen sehr großen Teil dieses Landes zum Schweigen zu bringen“, sagte Trump und fügte hinzu: „Das ist nicht richtig. Das ist nicht fair.“

Ohne Beweise vorzulegen, deutete der US-Präsident sogar an, dass die Vorgehensweise der Unternehmen illegal sein könnte.

Auf die Frage, ob er die Unternehmen stärker regulieren wolle, antwortete Trump: „Wir werden sehen.“ Doch kurze Zeit später legte er nach und sagte: „Wisst ihr, was wir wollen? Keine neuen Regulierungen. Wir wollen Fairness. Wenn wir Fairness haben, sind wir alle sehr glücklich.“

Kurz nachdem er sich vor Reportern über die angeblich unfaire Behandlung beschwert hatte, wandte sich Trump an seine rund 54 Millionen Follower auf Twitter und veröffentlichte ein Video. „Jahrelang warb Google auf seiner Homepage für die Rede zur Lage der Nation von Präsident Obama. Als Präsident Trump sein Amt antrat, hörte Google damit auf.“

Google weist die Vorwürfe zurück, dass Politik eine Rolle in den komplexen Algorithmen spielt, die bestimmen, welche Suchergebnisse den Benutzern angezeigt werden. In einer Erklärung hieß es: „Die Suche wird nicht benutzt, um eine politische Agenda festzulegen und wir beeinflussen unsere Suchergebnisse nicht basierend auf einer politischen Ideologie.“

Die Tochterfirma von Alphabet fügte hinzu: „Wir arbeiten ständig daran, die Google-Suche zu verbessern, und wir ordnen die Suchergebnisse nie so ein, dass sie politische Ansichten manipulieren.“

Trump hatte am Dienstag zunächst Google vorgeworfen, konservative Stimmen zu unterdrücken, und seine Kritik dann auch auf Facebook und Twitter ausgeweitet. Via Twitter hatte der US-Präsident zunächst kritisiert, wer auf Google nach „Trump News“ suche, bekomme nur schlechte Nachrichten und Berichte der „Fake News Media“ angezeigt – damit bezeichnet er ihm gegenüber kritisch eingestellte Medien.

Später hatte Trump an die Adresse von Google, Facebook und Twitter gesagt, sie behandelten große Teile der Bevölkerung unfair und sollten „lieber vorsichtig sein“. Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow hatte auf die Frage nach einer möglichen Regulierung von Google gesagt: „Wir schauen uns das an.“

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