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Grace 1 Iranischer Tanker soll Gibraltar trotz US-Anordnung doch bald verlassen

Am Freitag hatte die US-Regierung eine Gerichtsanordnung zur Beschlagnahmung eines iranischen Supertankers gegeben. Bald soll er doch abfahren.
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Der Tanker mit etwa zwei Millionen Barrel iranischen Öls an Bord wurde mehr als einen Monat lang in Gibraltar festgehalten. Quelle: AP
Öltanker „Grace 1“

Der Tanker mit etwa zwei Millionen Barrel iranischen Öls an Bord wurde mehr als einen Monat lang in Gibraltar festgehalten.

(Foto: AP)

Madrid Der in Gibraltar festgesetzte iranische Supertanker kann nach Angaben seiner Schiffsagentur in 24 bis 48 Stunden abfahren. Die Vorbereitungen seien im Gange und es werde erwartet, dass eine neue Besatzung aus Indern und Ukrainern den Öltanker führen werde, sagte Astralship-Chef Richard de la Rosa am Samstag. Am Vortag hatte die US-Regierung noch eine Gerichtsanordnung zur Beschlagnahmung des Schiffs bekannt gegeben.

Der Tanker mit etwa zwei Millionen Barrel iranischen Öls an Bord wurde mehr als einen Monat lang in Gibraltar festgehalten. Grund ist der Verdacht, dass das Öl nach Syrien gebracht werden sollte, ein Verstoß gegen EU-Sanktionen.

Das Oberste Gericht Gibraltars und die dortige Regierung waren am Samstag telefonisch nicht erreichbar.

Mehr: Der Iran darf einen Bestand von maximal 300 Kilogramm Uran haben. Das Land überschreitet diese Grenze jedoch deutlich – und verstößt gegen das Atomabkommen.

  • ap
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