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Grenzkontrollen Tschechien probt für die nächste Flüchtlingskrise

Um sich auf eine neue „Migrationswelle“ vorzubereiten, hat Tschechien die Überwachung seiner Grenzen geprobt. Von der Flüchtlingskrise 2015 war das Land kaum betroffen.
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Flüchtlingskrise: Tschechien probt Grenzüberwachung Quelle: dpa
Tschechische Grenze

In Tschechien haben Polizisten, Soldaten, Zollbeamte und Feuerwehrleute den Schutz der Außengrenzen vor illegaler Einwanderung geübt.

(Foto: dpa)

Prag Mit einer großangelegten Übung hat Tschechien die Wiedereinführung von Grenzkontrollen zur Slowakei geprobt. Damit bereite man sich für den Fall einer „Migrationswelle“ vor, erläuterte Innenminister Jan Hamacek am Montag.

Ein souveräner Staat müsse in der Lage sein, seine Grenzen zu schützen, betonte der Sozialdemokrat. Knapp 300 Polizisten, Soldaten, Zollbeamte und Feuerwehrleute waren im Einsatz, um einen 49 Kilometer langen Abschnitt der Grenze probehalber zu überwachen.

Polizisten sollten einen illegalen Grenzübertritt vortäuschen. In der Gemeinde Mosty u Jablunkova wurde eine provisorische Registrierungsstelle für Migranten und Flüchtlinge eingerichtet.

Bis zur Teilung zum Jahreswechsel 1993 bildeten Tschechien und die Slowakei die Tschechoslowakei. Seit Ende 2007 sind beide Länder Teil des Schengenraums ohne regelmäßige Grenzkontrollen.

Von der Flüchtlingskrise ab 2015 war Tschechien kaum betroffen. Im vorigen Jahr beantragten 1702 Menschen in dem EU-Mitgliedsstaat Schutz vor Verfolgung. Im gleichen Zeitraum wurden nur 47 Asylanträge anerkannt. Weitere 118 Antragsteller erhielten eine vorübergehende Duldung.

Mehr: Um sich vor Terroristen zu schützen verlängert Norwegen seine Kontrollen der Binnengrenzen des Schengen-Raumes. Auch Deutschland setzt Grenzkontrollen fort.

  • dpa
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2 Kommentare zu "Grenzkontrollen: Tschechien probt für die nächste Flüchtlingskrise"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Würde mich auch interessieren. Vlt auch vor die Wahl, zurückwandern oder nach D oder Schweden.

  • Und was ist mit den restlichen 1530 passiert? Weiter nach Österreich oder Deutschland geschickt?