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Griechenland Athen macht beim Haushalt keine Fortschritte

Griechenland macht bei der Stabilisierung des Staatshaushaltes offenbar keine Fortschritte mehr. 2014 gab es ein Plus von 0,3 Prozent, angepeilt waren jedoch 1,5 Prozent. Der Fehlbetrag soll 2 Milliarden Euro betragen.
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2013 und 2014 hatte Athen erstmals seit zehn Jahren wieder einen Primärüberschuss erreicht. Einschließlich der Zinsen, die auf die aufgenommenen Schulden zu zahlen sind, klafft aber weiter ein enormes Loch im Etat. Quelle: dpa
Griechenlands Haushalt stabilisiert sich nicht

2013 und 2014 hatte Athen erstmals seit zehn Jahren wieder einen Primärüberschuss erreicht. Einschließlich der Zinsen, die auf die aufgenommenen Schulden zu zahlen sind, klafft aber weiter ein enormes Loch im Etat.

(Foto: dpa)

Athen Griechenland macht bei der Haushaltsstabilisierung keine Fortschritte mehr. Im Jahr 2014 erzielte die Regierung einen sogenannten Primärüberschuss – also ein Haushaltsplus ohne Zinszahlungen – in Höhe von 0,3 Prozent des Bruttoinlandproduktes (BIP).

Das ursprüngliche Ziel des griechischen Konsolidierungsprogramms sah jedoch einen Überschuss von 1,5 Prozent des BIP vor. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Kreisen des Finanzministeriums. Die endgültigen Zahlen sollten im April vorliegen, hieß es. Es gebe einen Fehlbetrag in Höhe von gut zwei Milliarden Euro.

Das wird von der Finanzpresse auf die Nichteintreibung von Steuern besonders während der letzten beiden Monate des vergangenen Jahres zurückgeführt. Viele Bürger hätten angesichts der Wahl im Januar und in Erwartung möglicher Steuererleichterungen ihre Schulden an den Staat nicht gezahlt.

2013 und 2014 hatte Athen erstmals seit zehn Jahren wieder einen Primärüberschuss erreicht. Einschließlich der Zinsen, die auf die aufgenommenen Schulden zu zahlen sind, klafft aber weiter ein enormes Loch im Etat. Der Primärüberschuss ist dennoch wichtig, weil er auch anzeigt, wie Griechenland zum Beispiel bei der Kontrolle der Kosten für den Staatsapparat vorankommt.

  • dpa
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3 Kommentare zu "Griechenland: Athen macht beim Haushalt keine Fortschritte"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Dieses Defizit ist nicht einmal halb so groß wie die seinerzeitige Fehlmeldung von Herrn Dr. Wolfgang Schäuble. Damals sagte er, dass das alles doch nur Statistik sei. Langsam wird die ganze Politikszene nur noch peinlich, würden die Politiker nach ihrer "Karriere" nicht so fürstlich mit Pensionen versorgt.

  • wirklich drollig finde ich auch, dass die Griechen selbst ihre Steuern senken weil das eine Partei im Wahlkampf versprochen hat. Sorry aber Griechen sind Egoisten die ihr eigenes Lang zugrunde gerichtet haben, Betrüger gegenüber (sich selbst) und ihren Partnern und Schmarotzer und Beleidiger die sich überall Geld verschaffen wollen - und natürlich sind immer die Anderen Schuld ... is klar!

  • Haha guter Witz .... wie denn auch, wenn die wenigen Reformen gestoppt bzw. bereits wieder zurück genommen wurden.
    Ist doch nur ein übles Laientheater mit Griechenland

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