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Griechenland Athen verkauft Luxus-Hotelanlage

Und wieder 400 Millionen Euro mehr: Erneut ist Griechenland eine Millionen-Privatisierung gelungen. Nach dem Flughafen in Athen wurde nun die luxuriöseste Hotelanlage des Landes verkauft. Doch das Ziel ist noch fern.
29.12.2015 - 18:07 Uhr
Die Privatisierung von Staatseigentum haben die Geber-Länder der EU zur Bedingung für Milliarden-Hilfen an Griechenland gemacht. Insgesamt erhofft sich Athen rund 50 Milliarden Euro von den Verkäufen. Quelle: dpa
Bedingungen für Rettungspaket

Die Privatisierung von Staatseigentum haben die Geber-Länder der EU zur Bedingung für Milliarden-Hilfen an Griechenland gemacht. Insgesamt erhofft sich Athen rund 50 Milliarden Euro von den Verkäufen.

(Foto: dpa)

Athen Griechenland ist eine weitere Privatisierung gelungen: Der griechische Privatisierungsfonds und die griechische Bank National Bank of Greece haben eine der luxuriösesten Hotelanlagen des Landes an das türkisch-arabische Konsortium Jermyn Real Estate Fund IV verkauft. Es geht um das im vornehmen Vorort von Athen Vouliagmeni liegende Jet-Set-Hotel „Astir Palace“, das auf einer Halbinsel an der Küste Athens liegt. Die Verträge wurden am Dienstag unterzeichnet, wie das Staatsradio berichtete.

Der griechische Staat soll demnach 100 Millionen Euro und die National Bank of Greece 300 Millionen Euro kassieren, wie es hieß. Damit ist eine weitere Privatisierung unter Dach und Dach. Allerdings sei das angestrebte Ziel Athens, 50 Milliarden Euro durch Privatisierungen zu erzielen, noch in weiter Ferne, berichtete die griechische Presse. Bislang seien nicht mehr als drei Milliarden Euro in die Staatskassen geflossen.

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