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Griechenland Banken erhalten 18 Milliarden zur Rekapitalisierung

Die größten Banken Griechenlands sollen mit 18 Milliarden Euro rekapitalisiert werden. Das ist die Voraussetzung dafür, dass die Banken wieder an den Standardoperationen der EZB teilnehmen können.
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Die vier größten Banken Griechenlands sollen rekapitalisiert werden. Quelle: dapd

Die vier größten Banken Griechenlands sollen rekapitalisiert werden.

(Foto: dapd)

AthenDie vier größten griechischen Banken sollen am Mittwoch mit einer Geldspritze von 18 Milliarden Euro rekapitalisiert werden. Das gab der für die Unterstützung der Branche zuständige Stabilitätsfonds des Landes am Dienstag bekannt. Die entsprechende Vereinbarung soll am Mittwoch von den Banken und dem europäischen Stabilitätsfonds EFSF unterzeichnet werden. Die Banken sollen das Geld unmittelbar danach erhalten.

Die EZB hatte in der vergangenen Woche erklärt, wenn die Rekapitalisierung der Banken erfolgreich verlaufen sei, könnten diese auch wieder an den Standardoperationen der Notenbank teilnehmen. Der EZB zufolge ist der Hauptgrund für die Unterkapitalisierung die vor einigen Wochen erfolgte Umschuldung Griechenlands unter Beteiligung privater Investoren, bei der die Banken herbe Verluste auf Staatsanleihen hinnehmen mussten.

Brexit 2019
  • rtr
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16 Kommentare zu "Griechenland: Banken erhalten 18 Milliarden zur Rekapitalisierung"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Nicht der EFSF sollte das Geld für die Rekapitalisierung geben, sondern der politisch-industrielle Komplex der griechischen Oberschicht. Die haben das Land ausgeplündert und die sollen gefälligst wieder zu dessen Aufbau beitragen!

  • Viele Politiker haben es immer noch nicht begriffen: der Zug fährt gegen die Wand, Deutschland wird von den anderen heruntergezogen und wird selbst ertrinken, wenn es auf der Euroschiene so weitermacht. Deutschland muss sich also erst einmal freischwimmen, und das heisst, eine eigene Deutsche Währung.

    Das Gegenargument der Aufwertung muss man auch ein wenig differenzierter betrachten:

    1. Deutschland hatte auch zu DM Zeiten Handelsüberschüsse, nicht -defizite.

    2. Eine DM Aufwertung hatten wir ständig seit der DM Einführung und hat Deutschlands wirtschaftlichen und sozialen Wiederaufstieg nach dem Krieg doch nicht aufgehalten, sondern ganz in Gegenteil das Deutsche und in der ganzen Welt bewunderte Wirtschaftswunder erst hervorgebracht!

    3. 40% der Exportprodukte kommen selbst aus Importprodukten und werden also billiger durch eine Aufwertung der DM.

    4. Führt eine Aufwertung der DM zu mehr Kaufkraft der Deutschen Bevolkerung, das heisst, der deutsche Arbeitnehmer kriegt wieder etwas für sein Geld statt ständig zu verlieren, wie unter dem Euro! Das ist die sogenannte Sozialdividende. Deshalb ist ja auch der Lebensstandart in starken Wahrungsländern wie der Schweiz und in der Bundesrepublik zu DM Zeiten so hoch gewesen!

    5. Eine stärkere DM führt zu mehr Innenkaufkraft und damit mehr Importen, was anderen Ländern zugute kommt und deren Wirtschaftleistung fördert und hilft, von Transferleistungen unabhängig zu werden.

    6. Die Abwertungen, zB der Drachme und der Lira, führen zu deren Wettbewerbsstärkung und damit der Möglichkeit, nicht auf Pump anderer, sondern eigenständig zu wachsen.

    7. Summa summarum werden Europa und die Welt nicht stärker, wenn die letzten noch funktionierenden Wirtschaften auch noch kurzsichtig kaputtgemacht werden.

    Deswegen brauchen wir auf jeden Fall in Deutschland und in Europa unsere eigenen Länderwährungen, um dadurch wirtschaftlich wieder in Fahrt zu kommen und unsere politische Freiheit zu retten.

  • ... und Frau Merkel ist unsere Elite aus der Uckermark ? Na ja, ich weiss nicht so recht. Politiker sind eher Schaumschläger und sind zu jedem Populismus bereit. 0,1 % des Planeten sind vielleicht superschlau, aber bestimmt keine Politiker geworden.

  • Es ist ein Crash in Zeitlupe.

    Alles kommt so schlimm wie es nur kommen kann, ganz langsam. Jetzt zurück zu EWG-Zeiten mit einzelnen Währungen den Zug gegen die Wand stoppen !!

    Murphies Gesetz scheint sich zu bewahrheiten.

  • So ist es.

    Es ist schon eigenartig, wenn das "Irrenhaus" nicht mehr "innen" sondern "außen" organisiert scheint.

  • @ Willi

    Sorry, es sind nicht die Politiker. Die Politiker sind austauschbare Figuren der Elite. Die Elite sind die 0,1% denen dieser Planet gehört.

  • Ich höre immer "die Banken" - was soll das sein???

    Das Geld bekommen nicht "die Banken", sondern es bekommen letztlich die EIGENTÜMER der Banken - die Aktionäre.

    Nun müsste man nur noch herausfinden wer das ist. Lieschen Müller ist es wohl nicht.

    "Die Banken" ist ein Tarnname für eine handvoll Menschen oder Familien, denen 2/3 der Welt gehören!

    Die Anteile werden gehalten über Firmen, Fonds, Stiftungen etc. pp..

  • Es grenzt ja schon an Perversion, dieses Europäische Schmierentheater.4 Griechische Banken bekommen 18 Milliarden Euro und die Griechische Zentralbank schüttet 96,6 Millionen Euro aus.13,6 Mill gehen mal eben so an seine Aktionäre.Ich kann es einfach nicht glauben.Wielange wollen wir uns das noch gefallen lassen ???
    Qelle:Spiegel Online vom 12.04.2012

  • @Marktzyniker

    "[...] dass die Konteninhaber seit dem 6. Mai 2012 jeden die Summe von 700 Millionen Euro abgehoben hätten"

    Aus griechischen Bankenkreisen ist zu hören, dass seit Anfrag Mai € 3,8 Mia (!) ausgezahlt worden seien, übrigens kamen fast nur "X"-Scheine zur Auszahlung.

  • +++ Beitrag von der Redaktion gelöscht +++

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