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Griechenland Chef der Privatisierungsbehörde tritt ab

Griechenland verkauft Staatseigentum - das musste das verschuldete Land seinen Geldgebern versprechen. Aber die Privatisierungen verlaufen schleppend. Jetzt wirft offenbar der Chef der zuständigen Behörde das Handtuch.
19.07.2012 - 21:21 Uhr 9 Kommentare
Hellenic Petroleum gehört zu den griechischen Unternehmen, die privatisiert werden sollen. Quelle: Reuters

Hellenic Petroleum gehört zu den griechischen Unternehmen, die privatisiert werden sollen.

(Foto: Reuters)

Athen Der Chef der griechischen Privatisierungsbehörde gibt nach Informationen aus Regierungskreisen sein Amt auf. Kostas Mitropoulos sei zurückgetreten, sagten zwei Regierungsvertreter am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters, ohne Gründe zu nennen.

Das hoch verschuldete Euro-Land kommt mit seinen dringend benötigten Privatisierungen nur im Schneckentempo voran. In diesem Jahr kann nach Angaben der Behörde lediglich der Verkauf der staatlichen Lotterie sowie eines Gebäudes in der Hauptstadt Athen abgeschlossen werden.

Der Verkauf von Staatseigentum war eine der zentralen Zusagen an die internationalen Unterstützer, die das Land mit Milliardenhilfen über Wasser halten.

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    • rtr
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    9 Kommentare zu "Griechenland: Chef der Privatisierungsbehörde tritt ab"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Mit Privatisierungen kann kein Staat langfristig Geld verdienen. Allein der Ausweis von Baugebieten und Gewerbegebieten macht Sinn. Man schaue sich die Beispiele der Bundesdruckerei und der Berliner Wasserbetriebe an.

    • Leute, wenn einer von euch 5 Millionen € Schulden hätte und dann kommt der Mercedes-Händler und gibt euch 100.000€ Kredit für nen dicken Wagen - wer würde den Kredit nicht nehmen?

    • Bei den häufigen Politikerwechseln in GR ist am Ende keiner verantwortlich für die unausweichliche Misere.

      Aber alle bekommen weiterhin fette Gehälter - gerne auch direkt aus deutschen Steuergeldern.

      Nieder mit der Umverteilungs-EUdssr!

    • Ich setze voll auf Griechenland. Die werden es schaffen.

      Die werden es schaffen, sehr bald auch den letzten Rest an Vertrauen zu verspielen. Schwer abzuschätzen, ob die noch weitere 100, 500, 1000 oder 5000 Milliarden Hilfe brauchen, die dann eh nur wieder dem Grosskapital zufliesst, bevor auch der beste Lobbyist nicht mehr erklären kann, weshalb man da noch weiter retten soll.

      Es wird Griechenland sein, dass den Euro rettet, indem es ihn abschafft.

    • ...Barroso? Den Oberbock zum Obergärtner? Was ist eigentlich mit der Liste? Ja, genau -, dieser famosen Liste mit 170 Seiten a 25 Namen?
      Die Ehre, in diesem Betrueger-Gotha zu stehen, wurde nur den (mindestens) 2-stelligen Geldverschiebern und Steuerprellern zuteil. Ein ''verdienter'' Finanzminister war auch darunter. Der wurde dem Vernehmen nach sogar verfolgt. Die restlichen 4249 standen wohl unterm Schutz von Hermes - dem Gott der Kaufleute und der Diebe...

    • Ob er nun zurücktritt weil er nicht die Verantwortung für die Nichtausführung der Privatisierungsaufträge übernehmen will, oder weil er unter den gegebenen Umständen seinen Auftrag gar nicht ausführen kann, oder ob es sich hier wieder 'mal um ein Theaterstück handelt um eine neue Ausrede für die endlosen Verzögerungen bei der Umsetzung der Zusagen Griechenlands zu haben ist gleichgültig.

      Griechenland ist eine Kleptokratie - jeder Pfennig an Hilfsgeldern ist aus dem Fenster geworfenes Geld.

      ++++++++++++++++

      Die griechische Zeitung "ekathimerini" beschreibt wie sich die Griechen inzwischen Staatsland unter den Nagel reißen:

      http://www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_articles_wsite3_1_18/07/2012_452734

      Griechenland ist ein gescheiterter Staat.

    • 15 Milliarden waren für die Privatisierungen der Staatsunternehmen 2010 realistisch. Daraus wurden dann in den Rettungspaketen schöngerechnete 50 Milliarden, um die Pakete 'dem Steuerzahler' verkaufen zu können.

      Privatisiert wurden zwei kleinere Unternehmen und nach zwei Jahren tritt die Lusche dann zurück. Wer will sich unproduktive, unmotivierte, überbezahlte Gewerkschafter und inkompetente, korrupte Staatsangestellte ans Bein binden.

      Wahrscheinlich ist das jetzt nur noch ein Bruchteil davon wert, aber papier ist ja bekanntlich geduldig und die Programmzahlen habe ich bisher nicht angepasst gesehen.

      Und in einem Jahr wird ein weiterer Chef der Privatisierungsbehörde gehen und es werden die Staatsbediensteten immer noch weiter von uns durchgefüttert.

    • Genauso ist es allerdings profitiert am meisten natuerlich die Europaeische Oberschicht die ihr Geld in Griechenland ITalien spanien Portugal angelegt hat und die nicht will das ein Land faellt weil sonst die anderen auch fallen wuerden und man am ende sein geld los waere. So gewinnt man Zeit und die EZB kauft den ganzen sch..... langsam auf bzw man zieht mit seinem Geld Richtung Norden.

    • Es ist an der Zeit Kassensturz zu machen!

      Was war richtig, was war falsch und was hat was gebracht? Was hat nichts gebracht?

      Eines ist festzuhalten, dass das Geld weg ist und dem niederen griechischen Volk es dreckiger geht als je zuvor. Nur die Oberschicht macht weiter wie bisher, kassiert und zahlt weiterhin keine Steuern.

      Ohne dass das Volk aufsteht, ändert sich dort nichts. Und ausgerechnet das, versicht man von hier zu verhindern indem man noch mehr Geld schickt.

      Bei den Schulden, die da angehäuft wurden, müsste jedem Griechen das Geld aus den Ohren kommen. Ist aber nicht! Also ist es mal wieder "in starke Hände geflossen".

      Geld, viel Geld hat's gekostet und nichts hat's gebracht. Griechenland ist offensichtlich nicht in der Lage sich selbst zu verwalten.

      Es ist unverantwortlich, dass die griechische Oberschicht, die ja vorhanden ist, sich kaputt lacht über die Rettungsaktivitäten unseres Herrn Schäuble - wären da nicht die Rettungsmilliarden, die dankend in die Schweiz umgeleitet wurden.

      Barroso sollte es zur Chefsache machen und sich sofort dort hin begeben.

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