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Griechenland Ein Land in Auflösung

Alte Menschen tragen ihr Geld in Plastiktüten nach Hause, die Jungen verlassen das Land, die Linken wollen die Sparbücher verstaatlichen und die Regierung ist längst weg. Beobachtungen aus Griechenland.
  • Thomas E. Schmidt
17 Kommentare
Die Armut auf Griechenlands Straßen ist sichtbar. Quelle: dpa

Die Armut auf Griechenlands Straßen ist sichtbar.

(Foto: dpa)

Ein Mann – erkennbar nur als Silhouette – schießt sich in den Mund. Das Blut spritzt rot aus seinem Schädel, und die Fontäne nimmt die Gestalt des zerrissenen griechischen Staatsgebietes an. Noch unter dem Eindruck der Wahlen vom 6. Mai erschien diese Zeichnung vorige Woche in der größten griechischen Zeitung Ta Nea. Was scheint Griechenland auch zu bleiben außer Selbstmord, nach vier Jahren schrumpfender Wirtschaft, mit einem zusammenbrechenden Bankensystem und einem Staatshaushalt, der nicht einmal ausgeglichen wäre, wenn die Last sämtlicher Zinszahlungen von ihm wiche.

54 Prozent der jungen Leute sind arbeitslos, dazu ächzt das Land unter der „Politik des Memorandums“, wie die Griechen die Verträge mit der Troika aus EU, IWF und EZB nennen. Es sind Reformpläne, die sie allenfalls zögernd und widerwillig umsetzen, stets argwöhnend, dass sie nicht trotz, sondern wegen dieser Pläne in der Patsche sitzen.

Kann sein, dass Athen soeben den letzten Akt aufführt, um sich nach den Neuwahlen am 17. Juni krachend aus Europa zu verabschieden. Es gibt kein Volk, das seine Politiker so abgrundtief verachtet – und infolgedessen nichts mehr von ihnen erwartet. Die griechische Parteienlandschaft liegt in Trümmern, Europas Presse hat das Land abgeschrieben. Die Griechen entscheiden, ob sie den Austritt beschleunigen, indem sie im Juni die linksgerichtete Syriza unter Alexis Tsipras wählen oder mit Bauchgrimmen doch die konservative Nea Dimokratia unter Antonis Samaras, dem ehemaligen Nationalisten und EU-Gegner, der mit der Troika weiterverhandeln wird. Mittags trabt eine Horde Schwarzhemden von der neofaschistischen Chrysi Avgi, Parolen skandierend und Fahnen schwenkend, durch eine Fußgängerzone vor dem Parlament, einfach so. Der Auftritt löst Sprachlosigkeit, teils Amüsement aus. Die Stadt staunt über solche Zeichen. Alles scheint möglich.

Mehr als drei Viertel der Griechen wollen in der EU bleiben, mehr als die Hälfte von ihnen lehnt die europäische Sparpolitik ab. Einen politischen Reim hat darauf keine der Parteien. »Die Mai-Wahl war die fällige Abrechnung mit dem System der Korruption und der Klientelwirtschaft«, meint die Juristin Maria Pilos, die Pasok gewählt hat. Sie arbeitet in einem staatlichen Forschungsinstitut, das demnächst abgewickelt wird. „Vielen Leuten war der Ernst der Lage gar nicht klar. Sie begreifen erst jetzt“, glaubt sie, „dass es um mehr geht als um eine neue Regierung.“

Es ist der letzte Tag der Regierung Papademos. Ab morgen wird der oberste Verwaltungsrichter des Landes für drei Wochen die politischen Geschäfte führen. Am Eingang zum Megaro Maximou, dem Sitz des Regierungschefs, stehen Sicherheitsleute beieinander und feixen; emsig und ernsthaft eilen nur noch die Sekretärinnen. Das Büro des seit November vergangenen Jahres regierenden Lucas Papademos steht offen: „Er ist schon weg.“ Auf der gegenüberliegenden Seite des neoklassizistischen Saales empfängt Gikas Hardouvelis seinen letzten Journalisten und bietet das seltene Bild eines Mannes, der braun gebrannt ist und trotzdem blass aussieht.

Die kommende Wahl ist ein Europa-Referendum

Gikas Hardouvelis war wirtschaftspolitischer Berater von Papademos, de facto sein Stabschef. Beide waren Wirtschaftsprofessoren an der New Yorker Columbia University. Sie bildeten zwar nur eine Not- oder Übergangsregierung, aber sie handelten immerhin das zweite Hilfsprogramm mit der EU aus, ebenso wie den Schuldenschnitt. Ihre Arbeit war vorzeigbar, und es gehört zu den Seltsamkeiten der griechischen Politik, dass keiner der mächtigen Parteiführer daran anknüpfen mochte. Stattdessen bestanden sie auf Wahlen – und glaubten, mit den bewährten Versprechungen und Halbwahrheiten siegen zu können.

„Der Wahlausgang hat mich vollkommen überrascht“, gibt Hardouvelis zu. „Ich dachte, die Griechen hätten ihre Lage verstanden.“ Er beklagt den Unwillen der Politiker, für Veränderungen zu werben, die unvermeidlich sind, unter welcher Regierung auch immer, mit oder ohne Euro. Alle Parteien präsentierten im Wahlkampf ein weichgezeichnetes Bild, Samaras warb sogar mit dem Slogan „Wir müssen das Rad nicht neu erfinden“. Kurz vor der Wahl verlor Hardouvelis während eines Radiointerviews die Contenance. Er beschwor die Griechen, »endlich aufzuwachen!“. Eine Rettung des Landes gemeinsam mit der Troika sei immer noch möglich, glaubt er. Einem Teil der Beamtenschaft traut er zu, die Strukturreformen umzusetzen. Hardouvelis hätte in den kommenden drei Wochen Wirtschaftsminister sein können, aber er hörte auf seine Frau und lehnte ab. Nach dem Gespräch räumt ein livrierter Diener die Tassen ab.

Der Augenblick der Wahrheit ereignete sich vor zehn Tagen, als Staatspräsident Karolos Papoulias den koalitionsunfähigen Parteiführern öffentlich die Leviten las und an die wirkliche, die verzweifelte Lage des Landes erinnerte. Die Protokolle der desaströsen Übungen, unter allen Umständen keine Regierung zu formen, sind inzwischen zugänglich. In ihnen entzaubert sich auch der Wahlsieger Alexis Tsipras als kleinkarierter Amateur. Das Maß an Transparenz hat sich erhöht. Die Debatte erreicht die Zeitungen, sie brodelt in den Sozialen Netzwerken. Niemand kann mehr behaupten, er sei belogen worden und wisse von nichts. „Die kommende Wahl ist das eigentliche Europa-Referendum der Griechen“, meint Maria Pilos, die noch im Staatsdienst stehende Juristin.

Es gibt die Vernunftliberalen, die auf die Sanierung ihres Landes setzen, und es gibt jene, die mit der Syriza-Linken auf ein Vorwärts in die Vergangenheit spekulieren. Die Mehrheit der Griechen aber verharrt zwischen Unentschiedenheit und Furcht. Was soll für die Wahlentscheidung maßgeblich sein? Wut? Politisches Lagerdenken? Patriotismus? Was erhofft oder befürchtet man in den kommenden Jahren für sich selbst? „Die heute 40- oder 50-Jährigen müssten das Land neu aufbauen“, sagt Maria Pilos. Ob sie selbst sich beteiligen will, ist eine andere Frage. „Wenn ich noch etwas erreichen will im Leben, sollte ich es möglicherweise in Oxford oder New York tun.“

Die Arbeitslosenrate gilt als geschönt

Die jungen Leute werden im Juni wieder links wählen, sie haben nichts zu verlieren. Davon abgesehen, stimmen sie schon längst mit den Füßen ab. „Alle meine Freunde wollen das Land verlassen oder sind schon weg“, erzählt die 25-jährige Musikerin Danai Moraiti. Sie hat Marketing studiert, sie gibt Geigenunterricht und verdient sich ein bisschen Geld in einer Band. Mit 600 Euro kommt sie zurecht. Im Herbst wird ihre Mutter, eine Sprachlehrerin, nach London gehen. Ihrem Vater tut das weh, aber mittlerweile rät auch er seiner Tochter, sich dem Exodus anzuschließen. Trotzdem sagt Danai: „Ich bleibe, so lange es geht.“ Vielleicht gehört sie zu den Menschen, die den griechischen Planeten auch nach einem Staatsbankrott noch bevölkern werden.

Seit zweieinhalb Jahren leben die Griechen im Zustand einer wirtschaftlichen und sozialen Kernschmelze. Ihre Gehälter sind gekürzt worden, die Steuern erhöht. Ganze Familien sind obdachlos, manche Leute arbeiten in Firmen, die keine Gehälter mehr zahlen. Die offizielle Arbeitslosenrate von 22 Prozent gilt als politisch geschönt. Es ist einfach geworden, in Athen einen Parkplatz zu finden, denn viele benutzen ihr Auto nicht mehr. Ein Vertrauter des Wahlsiegers Tsipras schlug vor, die verbliebenen Spareinlagen der Banken zwangsweise für staatliche Investitionen zu nutzen. Nun sieht man alte Frauen in Plastiktüten ihre Ersparnisse nach Hause tragen, wo eine neu aufblühende Kleinkriminalität in Schubladen und Zuckertöpfen sichere Beute zu machen weiß.

Fünf Personen leben manchmal von Großmutters Rente. Die Jungen scharen sich für ein Essen um die Alten und bekommen noch etwas für die Woche eingepackt. Das nennen sie die „Tupper-Wirtschaft“. Familienverbände sorgen bisher dafür, dass das soziale Netz nicht reißt. Aber auch das stößt an Grenzen.

Petros Sfikakis hat sich immer als Sozialdemokrat empfunden, als Pasok-Linken, was ihn nicht hinderte, ein erfolgreicher Wirtschaftsanwalt zu werden. „Wie sich meine Klienten auf die Lage einstellen? Sie machen sich klein, sie entlassen Leute und senken die Löhne, um geschrumpft die Depression zu überstehen.“ Diese Erschöpfung der wirtschaftlichen Aktivitäten ereignet sich wie im Lehrbuch, Arbeitslosigkeit, Kaufkraftverlust, Einbruch der Binnennachfrage. Die Banken sind durch den Wertverlust der Staatsanleihen und den Schuldenschnitt angeschlagen; seit die Griechen ihr Geld auf Auslandskonten transferiert oder abgehoben haben, fehlt ihnen Liquidität. Sie geben kaum noch Kredite aus. Immobilienpreise und Mieten sinken, Lebensmittel werden billiger, Athen ist eine Stadt der Sonderangebote. Das ist auf den ersten Blick gut für Menschen mit wenig Geld, aber in Wirklichkeit ist es Ausdruck einer Deflation. „Die Mittelklasse hat sich praktisch aufgelöst“, fährt Petros Sfikakis fort, „und die ehemalige Mittelklasse wird die kommende Wahl entscheiden.“ Was einer wählt, wird unter solchen Umständen zu einer sehr persönlichen Frage. „Wer Kinder hat oder ein kleines Geschäft oder einen Kredit über 100000 Euro, muss kalkulieren: Wählt er die Sicherheit, die alten Parteien, oder wählt er Syriza, womöglich die eigene Pleite samt Chance eines Neuanfangs?“

Syriza bekommt Unterstützung aus allen Lagern

Nicht nur die Jungen und die von der sozialdemokratischen Pasok enttäuschten Linken entschieden sich im Mai für Syriza, sondern auch Konservative und Nationalisten, Ladeninhaber und Freiberufler, sogar Leute, die hinter Oleander und Glyzinien im vornehmen Stadtteil Kolonaki wohnen. Syrizas Wählerschaft ist noch heterogener als die Partei selbst. Vom Zorn profitierte ein linkes, in sich zerstrittenes, programmatisch unterbelichtetes Parteienbündnis, das 2009 nur 4,6 Prozent der Wähler überzeugt hatte. Syrizas Erfolg hängt am Kandidaten: Tsipras ist ein politisches Irrlicht in der Szene linker Splittergruppen, aber er ist frei von Verstrickungen in die Korruption. Das zählte. Wenn noch ein Rest von Vertrauen übrig war, dann galt es Tsipras.

Bisher ist die Verstaatlichung der Banken die einzige politische Maßnahme, die Tsipras vorschlägt, ausgerechnet jenes Wirtschaftssektors, der all die Jahre hochprofitabel und nicht in die internationale Finanzkrise verstrickt gewesen war. Wie die Banken ausgerechnet durch Verstaatlichung liquide und solvent werden sollen, verrät er nicht. Tsipras steht im Wahlkampf ein Spagat bevor. Seine Rhetorik ist nationalkommunistisch, aber viele seiner Wähler wollen den Euro behalten. Eine Polarisierung liegt nicht in seinem Interesse. Die großen Parteien legen in den Umfragen zu. Die Liberalen kooperieren mit der Nea Dimokratia, ebenso wie mit kleineren Abspaltungen. Am Ende müsste Tsipras womöglich mit abtrünnigen Rechtsnationalisten und Neonazis ein hässliches Anti-Euro-Lager bilden, während ND und Pasok doch noch regieren könnten. Aber in drei Wochen Wahlkampf kann viel geschehen.

Es ist die sichtbare Verwahrlosung ihres Lebensraumes, die eigene Verarmung oder jene von Freunden und Bekannten, es ist die Angst vorm Staatsbankrott und vor neuerlichen Gewaltausbrüchen, welche die Menschen in den Ballungsräumen dazu brachten, ihr politisches System zu zerstören, ohne die Aussicht, ein anderes dafür zu erhalten. Das Drama drückt sich nicht nur in Prozentzahlen aus. Wer nicht bereits festgelegt ist, der spürt, dass bei der nächsten Wahl der eigene politische Wille auf der Strecke bleibt, nur damit es wieder einen politischen Willen des griechischen Volkes gibt. Der Wirtschaftsanwalt und Pasok-Anhänger Petros Sfikakis bringt es auf den Punkt: „Ich hoffe jetzt, dass die Nea Dimokratia die stärkste Partei wird. Und das ist für einen Linken eine wirklich schmerzhafte Aussage.“

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17 Kommentare zu "Griechenland: Ein Land in Auflösung"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Da sieht man es wieder, das Dilemma der Griechen. Sie denken immer noch, das gut wirtschaften privat konsumieren heisst.
    Sparen sollen die Griechen bei den Staatsausgaben, das sind nun mal bei so wahnsinnig vielen Beamten auch deren Löhne. Tun Sie doch nicht so, als hätten Sie das nicht verstanden.

  • Und kein Kommentar zu den 2.000 reichen Griechen???

  • Langweilig.

    Diese Entwicklung ist seit Jahren klar gewesen, ok natürlicht den Qualitätsmedien sondern den ach-so-kruden Untergangshysterikern.

  • Fotos von Bettlern besagen gar nichts.

  • wie bitte?ich verstehe die deutschen nicht!erst sollen wir massive sparen und dann wundern sie sich wenn nicht mehr konsummiert wird und die wirtschaft nicht anspringt! was denn nun????

  • Hier eine chronologische Nachzeichnung aller relevanter Entwicklungen in den letzten Monaten
    http://fortunanetz-forum.xobor.de/t2f2-Austritt-Griechenlands-aus-dem-Euro.html

  • ND, PASOK, KK und nicht zu vergessen die orthodoxe Kirche, der alle Parteien recht waren - es macht keinen Unterschied Wer das Problem über Jahrzehnte verursacht hat, wird es auch nicht lösen. Zu stark sind die Bindungen - Seilschaften zwischen der Politelite in Athen und Brüssel. Wenn Griechenland aus dem EURO geht, wäre die nächste Option sich nach Russland zu orientieren. Das Risiko will USA, Deutschland, Frankreich und England sicher nicht eingehen. Um nicht die Interessen Israels nicht zu vergessen. Irgendwie wird man versuchen gerade Griechenland aus geostrategischen Gründen an der finanziellen Leine zu halten. Ich glaube für Russland und China wäre 'Griechenland' locker zu stämmen und allein Geostrategisch von höchsten Interesse.

  • Texteinschub: Ist ein Euro-Austritt Griechenlands möglich?
    Anstieg von Altschulden

    Zitat: „Bei Einführung einer neuen Währung wäre besonders schwerwiegend, dass für Griechenland die in Euro aufgenommenen Altschulden infolge der Abwertungseffekte drastisch steigen würden.“

    Hier wird suggeriert, die Griechen würden auf jeden Fall ihre Verbindlichkeiten in € belassen und nicht in Drachmen umstellen.
    Stellen die Griechen aber die Verbindlichkeiten um, so stünden sie folglich keinesfalls vor einem Berg nicht zu bewältigender Schulden.
    Deswegen stimmt das Schreckenscenario auch nicht.
    Vielmehr würden die ausl. Banken und Versicherungen, die meist die Gläubiger Griechenlands sind, einen großen Teil (50%?) ihrer Gelder verlieren. Darum und NUR darum geht es. Hier soll den Griechen Angst vor der für sie günstigeren Drachme gemacht werden, damit die Banken kein Geld verlieren. Denn wenn GR im € bliebe, würde ja auch das Geld der europäischen Steuerzahler weiter fließen. Wenn aber nicht, fließt auch kein Geld mehr und die Gläubiger bleiben womöglich auf einem Teil der Schulden sitzen.

  • Zitat: Petros Sfikakis bringt es auf den Punkt: „Ich hoffe jetzt, dass die Nea Dimokratia die stärkste Partei wird. Und das ist für einen Linken eine wirklich schmerzhafte Aussage.“
    Das ist überhaupt keine schmerzhafte Aussage, Herr Sfikakis. Denn wenn man bedenkt, dass Sie mit der angeblich linken, angeblich sozialdemokratischen PASOK jahrelang einen guten Schnitt gemacht haben und vermutlich wie die allermeisten Ihrer Kollegen auch keine/kaum Steuern gezahlt haben, dann ist für Sie die ND tatsächlich die einzige Alternative.
    Denn es ist Ihre Schicht, die etwas zu verlieren hat. Vom Marktbeschicker verlangt man Quittungen, vom Kafeneoninhaber ebenfalls. Auch vom Kleinsthöker wird es erwartet. Rechtsanwälte und/oder Notare jedoch drücken sich davor. Vor meiner Nase liegen jede Menge Jachten, die allesamt notleidenden Ärzten und Rechtsanwälten gehören, die dem Finanzamt Einkommen von unter 15.000,-€ melden. Wer so etwas ermöglicht (wie z.B. die PASOK), sollte sich weder links noch sozialdemokratisch nennen dürfen.

  • der euro muss weg. griechenland muss abwerten, und wohl auch italien, spanien, portugal. das ist fuer alle beteiligten das beste. die ewige transfererei bringt nix

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