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Griechenland Finanzminister glaubt an Rückkehr an Kapitalmärkte

Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos kündigt eine Reform des Steuersystems an und gibt sich zuversichtlich. Doch seine Schätzung, was bei Privatisierungen herausspringen wird, fällt mickrig aus.
6 Kommentare
Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos. Quelle: dpa

Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos.

(Foto: dpa)

Athen Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos hält die Schuldenkrise seines Landes für lösbar. „Wir werden es schaffen“, sagte Venizelos am Montag der Nachrichtenagentur Reuters in einem Interview.

Das finanzielle Überleben Griechenlands sei wichtig für die Stabilität der Euro-Zone und der Weltwirtschaft. Am Beispiel Griechenlands werde die Widerstandskraft des Finanzsystems getestet.

Zugleich versicherte Venizelos, den Anforderungen der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds im Gegenzug für ein zweites Hilfspaket nachzukommen. Sein Land werde wie versprochen Mitte 2014 an die Kapitalmärkte zurückkehren.

Griechenland will nach Worten des neuen Finanzministers unter allen Umständen die vorgegebenen Privatisierungsziele erfüllen. Bis September würden durch die Privatisierungen von Staatseigentum 1,7 Milliarden Euro eingenommen, betonte Venizelos. Das ist nur ein Bruchteil der verlangten 50 Milliarden Euro bis 2015. Bisher sind noch keine Verkäufe bekanntgegeben worden.

Griechenland hat ab Samstag 20 Tage Zeit, um den Prozess mit Bildung einer Art Treuhandanstalt in Gang zu bringen. Venizelos will seinen Ressortkollegen aus der Euro-Zone beim Treffen am 11. Juli erste Details dazu nennen. Dann sollen sie auch über eine Reform des Steuersystems informiert werden.

Zu den Verunsicherungen, die Aussagen der Ratingagentur S&P zu der Beteiligung privater Gläubiger stifteten, sagte Venizelos, dass das nächste Hilfspaket von den Märkten akzeptiert und positiv von ihnen empfangen werden sollte.

  • rtr
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6 Kommentare zu "Griechenland: Finanzminister glaubt an Rückkehr an Kapitalmärkte"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Man glaubt, man ist sich sicher, man verspricht, man ist überzeugt.... usw.
    Alles schwammige Formulierungen, Fakten sehen anders aus!

  • @games

    Definitionen von "Point of no return":

    a)Wenn Griechen in London Häuser mit Bargeld kaufen.

    b)Wenn Trichet bei der Verleihung des Karlspreises so guckt, als ob er zum Tode verurteilt wurde.

    c) Wenn "games" es nötig hat Kommentare zu schreiben, obwohl er dachte, dass das nie passieren würde.

  • erstaunlich: die spielen Geld und denken garnicht daran, dass sie in einem veritablen Weltkriég stecken, dessen Ausmaße ihnen ziemlich unklar zu sein scheinen.

    kann jemand Dummwürsten hier erklären worum es ggf. auch geht?

  • Sie wissen es also?

    fein - junger Mann.

    Was ist denn in Ihren Augen ein "point of no return"?

    Kommen Sie uns bitte jetzt nicht mit Proseminaristenwissen aus "Ihren" bwler Durchlauferhitzer.

  • Na klar. Der Typ glaub wohl auch an "Zeitreise". Denn das wäre die einzige Möglichkeit, um den "point of no return" vor sich zu sehen und nicht hinter sich.

  • Längst geht es nicht mehr darum, ob GR das löst - das war allen Beteiligten von vornherein klar - sonst hätten sie dieses "eigenartge" "Spiel" nie gespielt.

    Wie indes die griechische Administration mit ihrem eigenen Volk umgegangen ist: das sollte Europa beschämen.

    Und das schreibt ein Deutscher.

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