Griechenland Scharfe Kritik an Athener Steuerplänen

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Griechenland leistet sich teuerstes Rentensystem in der EU

„Jetzt hilft nur noch die Drachme“

Bislang haben die Europäische Union (EU) und der Internationale Währungsfonds (IWF) Griechenland mit zwei Hilfspakten insgesamt 240 Milliarden Euro geliehen, um eine Staatspleite zu verhindern. Die Auszahlung von verbleibenden 7,2 Milliarden Euro des zweiten Hilfspaktes haben EU und IWF nun von der Vorlage eines Reformprogramms abhängig gemacht. Oppermann forderte in „Spiegel Online“: „Der öffentliche Dienst muss modernisiert werden. Eine effektive Steuerverwaltung muss aufgebaut werden. Es braucht rasche Anti-Korruptions-Maßnahmen.“

Für Diskussionen könnten auch Statistiken zum griechischen Rentensystem sorgen. Nach Informationen des Handelsblatts (Montagausgabe) aus Regierungskreisen kursieren im Umfeld der Troika-Institutionen EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) Zahlen, nach denen die Durchschnittsrenten in Deutschland und Griechenland auf ähnlichem Niveau liegen sollen. So soll die Standardrente - wenn über die volle Beitragszeit eingezahlt wurde - in Griechenland mit 80 Prozent des Durchschnittslohns bei immerhin rund 1100 Euro liegen. In Deutschland beträgt sie 48 Prozent des Durchschnittslohns, was laut Rentenversicherung im Westen 1287 Euro und im Osten 1187 Euro entspricht.

Die Zahlen zur griechischen Standardrente sind auch der Bundesregierung bekannt. Die Standardrenten sind allerdings eher ein theoretischer Wert, da Versicherte nur selten die Bedingungen erfüllen, also etwa in Deutschland 45 Jahre in die Rentenkasse einzahlen.

Doch auch bei den tatsächlich ausgezahlten Renten scheinen neue Statistiken überraschende Ergebnisse zu liefern: Nach einem Bericht des Athener Arbeits- und Sozialministeriums aus dem Februar beträgt die gezahlte Altersrente in Griechenland durchschnittlich 958 Euro. In Deutschland liegt die durchschnittliche Rente bei 734 Euro in den alten Bundesländern und 896 Euro in den neuen Bundesländern. Nach Angaben der EU leistet sich Griechenland das teuerste Rentensystem in Europa. Laut Eurostat wendete das Krisenland im Jahr 2012 rund 17,5 Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP) für die Renten auf. Im EU-Durchschnitt waren es 13,2 Prozent.

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46 Kommentare zu "Griechenland: Scharfe Kritik an Athener Steuerplänen"

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  • Die von GR so oft beschworene "humanitäre Krise" gibt es de facto nicht. Es gab in GR immer arme Leute, so wie in D und allen anderen Ländern auch. In GR sind es aber meist die Albaner, die für alle "Drecksarbeiten" wie Arbeit auf dem Bau "benutzt" werden. Oder die "Filipinezas", arme Frauen von den Philippinen, die sich fast jede griechische Familie als eine Art "Haussklavin" hält. Das sind die wirklich Armen und Ausgebeuteten in GR.
    Den Griechen selbst ging und geht es gut. In jeder Familie gibt es dank der Sitte der "Proika" mehrere Immobilien (jede Frau bekommt bei der Heirat eine Immobilie als Dreingabe mit in die Ehe), man zahlt "selbstverständlich" keine Steuern, fast jeder arbeitet (mindestens) zu 90 % schwarz, oder man arbeitet gar nicht, weil man einen Schein-Job bei einer staatl. Behörde hat (dank "Onkel" bei der Partei).
    Die Fälle, die unser Staatsfernsehen präsentiert, sind entweder Ausnahmen oder gestellte fake-Fälle.
    Jeder kann sich in GR selbst davon überzeugen. Der Reichtum insbesondere auf den Inseln ist enorm.

  • Das 1. Problem ist, dass es bekanntermassen keine Steuerverwaltung gibt.
    Das 2. Problem ist, das die Griechen das Steuerzahlen allenfalls als Option betrachten. Das Geld bringen sie ins Ausland und geben vor, nichts zu besitzen.
    Das 3. Problem ist, dass das Volk inzwischen Umgehungskreisläufe mit Parallelwährungen aufgebaut hat. Man tauscht gewissermassen Dienstleistungen und Waren in einer Art "Taler-Währung", wovon der Fiskus hier natürlich rein gar nichts hat. Quittungen gibt es nichts und niemand "weiss" offiziell von all diesen Schattenwährungen.
    Jeder klar denkende Mensch weiss, dass diese drei Faktoren sich nicht ändern lassen, Forderungen der EU hin oder her.
    GR wird nie eigene Steuereinnahmen generieren, die das allgemeine Wohlleben, auch das üppige Rentensystem etc. finanzieren können. Die Euroländer werden GR auf Dauer durchfinanzieren müssen. Das ist der zynische Plan der Griechen.

  • Beachten Sie die Netiquette.

  • @ Studiendirektor Spiegel
    ich habe immer noch keine Antwort auf meine Frage.

  • Herr W. Nichtsnutz@
    Gut, daß Sie es selbst einsehen, Sie können also besser werden. Gratulation!

  • @ Spiegel
    Sofern Sie schreiben, dass jeder Deutsche mit 1000 € haftet und dann meinen Antwortkommentar (bitte Zinsvorteil für D berücksichtigen, aufgrund wirtschaftlicher Schwäche der Südländer) dazu als "am Thema daneben" titulieren, können Sie nun wahrlich keine fundierte wirtschaftliche/volkswirtschaftliche Ausbildung haben. Deshalb meine (unsachlich) Frage nach Ihrem beruflichen Hintergrund.

  • Das Europa, welches sich die EUrokraten da so vorstellen, kann nur funktionieren, wenn wir erstens eine politische Union in Europa installieren und zweitens dauerhaft MASSIVE Transferzahlungen von Nord nach Süd fliessen.
    Bei dem Wahlverhalten in Deutschland kann ich mir ja vielleicht noch vorstellen, daß insbesondere die deutschen Dauerfalschwähler auch den massiven Transferleistungen an das übrige Europa noch widerspruchslos zustimmen (bei dena nderen Nordländern kann ich das nicht). Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das souveräne Griechenland oder das souveräne Frankreich seine Souveränität an Junckers EU-Zentralstaat ablieferen. Und genau an der Stelle wird der EU-Moloch auch scheitern.

  • Herr W. Nichtsnutz@
    Jeder Deutsche haftet mit 1000Euro für Griechenland . Einen engeren Zusammenhang zum Artikel gibt es kaum.
    Ihre Frage nach Berufen und Renten von irgendwem sind schlicht unsachlich.

  • Na ja.. einen schönen Tag noch!

  • @ Spiegel
    wieso schreiben Sie dann gleich heute morgen, dass jeder Deutsche mit 1000 €
    für Griechenland haftet, kritisieren aber fleißig andere? Würde mich sehr interessieren was Sie beruflich machen/gemacht haben. Lehrer?

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