Griechenland in der Krise Brennpunkt Athen

Die griechische Regierung verspielt erste Erfolge. Der Haushalt der Hellenen könnte schnell wieder ins Minus rutschen, warnt EFSF-Chef Klaus Regling eindringlich. Auch die EZB zweifelt am Reformkurs.
Wohin flossen die Hilfsmilliarden? Quelle: Reuters
Parlament in Athen

Wohin flossen die Hilfsmilliarden?

(Foto: Reuters)

Brüssel/Berlin/DüsseldorfDer Siemens-Chef nutzte ein altes Sprichwort: „Ich kann nur davor warnen, den ersten Stein zu werfen. Denn man weiß nicht, wie viele Glashäuser man am Ende treffen wird“, sagte Joe Kaeser jüngst in Brüssel. Die Währungsunion müsse unbedingt „in allen ihren Teilen erhalten“ werden. Doch es ist nicht mehr sicher, ob das gelingt. Selbst ein „Grexident“ – also ein eher zufälliger Austritt Griechenlands aus der Währungsunion, weil die neue Regierung in Athen ihre taktischen Spielchen zu weit treibt – ist nicht mehr auszuschließen. „Die Lage war nie so gefährlich“, warnt ein hoher deutscher Regierungsbeamter.

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