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Griechenland Internationale Geldgeber bleiben hart

Keine Gnade für Griechenland: Die internationalen Geldgeber bestehen weiter auf die ausgehandelten Privatisierungsziele. Das geht aus einem heute veröffentlichten Bericht der Troika hervor.
17.05.2013 - 17:35 Uhr 1 Kommentar
Die internationalen Geldgeber bleiben gegenüber Griechenland hart. Quelle: dpa

Die internationalen Geldgeber bleiben gegenüber Griechenland hart.

(Foto: dpa)

Athen Die internationalen Geldgeber bleiben gegenüber dem rezessionsgeplagten Griechenland hart. Das Mittelmeerland soll seine Privatisierungsziele in diesem Jahr einhalten, wie aus einem am Freitag veröffentlichten endgültigen Bericht der Europäischen Union (EU) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) hervorgeht. Im Gegenzug für Finanzhilfen müsse Griechenland Staatseigentum im Wert von 2,6 Milliarden Euro verkaufen. In einem vorläufigen Bericht war zuvor von nur zwei Milliarden Euro die Rede. Die Privatisierung von Staatsbesitz ist eine der zentralen Zusagen des von der Pleite bedrohten südeuropäischen Landes an die Geldgeber.

Zudem soll das Euro-Mitgliedsland bis 2016 ein Einsparvolumen von 2,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zur Haushaltssanierung finden. Das entspricht rund vier Milliarden Euro. In der vorläufigen Version hatten die Kreditgeber 2,2 Prozent des BIP gefordert.

Bei einem Besuch in China warb der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras für Investitionen in das Mittelmeerland. "Bislang dachten viele Analysten, dass Griechenland verloren ist. Wir haben ihnen das Gegenteil bewiesen", sagte Samaras. "Viele von ihnen rechnen nun nicht mehr mit einem Grexit - einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone - sondern mit einer Greekovery - einer Erholung der griechischen Wirtschaft", ergänzte er. Der chinesische Schifffahrtskonzern Cosco hat bereits Geld in den größten griechischen Hafen von Piräus gesteckt, der sich zu 74 Prozent in staatlicher Hand befindet. Die Volksrepublik hat auch Interesse am Flughafen in Athen, der im nächsten Jahr zum Verkauf gestellt werden soll.

Griechenland steckt im sechsten Jahr der Rezession. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei 70 Prozent.

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