Griechenland-Krise Es droht der große Bruch

Das dritte Hilfspaket wird für die griechische Regierungspartei Syriza zur Zerreißprobe. Spaltet sich der linksextreme Flügel ab, drohen Neuwahlen. Doch Premier Alexis Tsipras scheint das nicht zu schaden.
Die Euroländer müssen dem Reform- und Kreditpaket noch zustimmen. Quelle: ap
Tsipras muss bangen

Die Euroländer müssen dem Reform- und Kreditpaket noch zustimmen.

(Foto: ap)

AthenFür das radikale Linksbündnis Syriza, das seit Ende Januar in Athen regiert, wird das neue Hilfspaket zur Zerreißprobe für die Partei. Premierminister Alexis Tsipras muss um die Mehrheit fürchten. Tsipras selbst spricht im Zusammenhang mit dem Rettungsprogramm immer wieder von einem „schlechten Abkommen“, das ihm aufgezwungen werde und „an das ich nicht glaube“. Doch er verspricht, das Maßnahmenpaket umzusetzen.

Die Reform- und Sparauflagen, die Griechenland jetzt im Gegenzug zu den frischen Milliardenkrediten umsetzen muss, widersprechen größtenteils diametral den Wahlversprechen, mit denen Tsipras Ende Januar an die Macht kam. Daran scheiden sich im Linksbündnis Syriza jetzt die Geister.

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