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Griechenland Moskau sagt Tsipras Unterstützung zu

Auf der Suche nach Geldgebern will Griechenland sich nicht mehr auf den Westen beschränken. In Russland ist Athen nun fündig geworden. Der Kreml hat der neuen Regierung Unterstützung zugesagt.
27 Kommentare

Grexit für Euro-Zone „ökonomisch verschmerzbar“

Moskau Russland hat der neuen griechischen Regierung Unterstützung zugesagt. Sollte das wirtschaftlich angeschlagene Griechenland in Russland um Finanzhilfe bitten, werde dies geprüft, sagte Außenminister Sergej Lawrow bei einem Treffen mit seinem neuen griechischen Kollegen Nikos Kotzias am Mittwoch in Moskau.

Lawrow zufolge sprachen die beiden Minister auch über eine geplante Gasleitung durch das Schwarze Meer in die Türkei. Von der Pipeline könne auch Griechenland profitieren, meinte er. Zudem solle die Kooperation im militärischen Bereich ausgebaut werden, sagte Lawrow.

Die Regierung in Athen unter dem linken Ministerpräsidenten Alexis Tsipras pflegt enge Beziehungen zu Russland und hat angekündigt, eine Brücke zwischen der EU und dem Riesenreich schlagen zu wollen.

Brüssels Sanktionspolitik gegen Moskau unterstütze die Führung in Athen nicht, sagte Kotzias. „Wir müssen andere Instrumente finden“, forderte er der Agentur Interfax zufolge.

  • dpa
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27 Kommentare zu "Griechenland: Moskau sagt Tsipras Unterstützung zu"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Putin kann den Griechen ruhig das Geld geben dann steckt er es zumindest nicht in die Rüstung.

  • Also die Griechen wollen jetzt eine Brücke schlagen zwischen dem Westen und Russland!

    Echt lachhaft! Die Brücken wurden von Russland eingerissen und jetzt biedert sich die russische Politik überall an um ja viel Zwietracht zu säen!

    Die Finanzierung z.B. der FN von Le Pen ist ein gutes Beispiel, dass Putin egal ist ober die rechten oder linken Kritiker unterstützt! Hauptsache gegen Europa!
    Ziemlich durchsichtig!

    Soll Russland doch Griechenlands Schulden bezahlen! Das wäre doch die beste Lösung für uns alle!

  • "Ziehen", "Vorweisen", "Spielen" sind ziemlich verschieden.

    Verehrter Marvin, Sie sind heute etwas empfindlich, ich kommentiere nur Ihre Kommentare, die Sie regelmäßig unter meine (nicht nur) setzten.
    Schreiben Sie doch mal was Selbständiges und nicht immer im "Nachtrab" als Anhängsel unter andere Kommentare.

    Können Sie das oder sehen sich dann als überfordert?

  • "Warum, um noch mehr Geld zu verbrennen?"

    Wie soll es denn mit Europa weiter gehen, wenn Griechenland am Boden liegt und die Eurozone verbrennt? Wie stellen Sie sich denn die Zukunft vor so vor ?;)

    Das ist ja der Teil, den die Populisten immer ausblenden. Wie geht es denn nach "dem Ende mit Schrecken" denn weiter? Das hat sich weder die AfD noch Syriza überlegt.


  • "dass die Staatsoberhäupter und Vorsitzenden nur Marionetten von irgendwelchen Meinungsströmungen sind."

    Und hat dann messerscharf geschlossen, dass Putin keine Marionette ist, weil er die Fäden in der Hand hält und schmeißt sich ihm an den Hals. Klingt logisch... LOL

  • @Jürgen Dannenberg: das frage ich mich auch.

    Aber, wenn man den Aussenhandelsüberschuss mit Griechenland anschaut, hat Deutschland brutal viel Geld in den letzten Jahrzehnten mit Griechenland verdient. Der Wirtschaft und den Steuern kam es entgegen und keiner hat gebrüllt. Nun steht die Sicherheit von Europa auf dem Spiel. Die beste Lösung ist immer noch ein Schuldenkonzept, aber mit einer engen Führung für Griechenland. Den Griechen muss dabei genügend zum Leben bleiben, aber gleichzeitig auch in den Arsch getreten werden und ein europäischer Wiederaufbau der Wirtschaft in Schwung gebracht werden, auch gegen die momentane Bequemlichkeit der Griechen. Dabei darf man nicht vergessen, dass es inzwischen viele Sozialfälle gibt, die getrennt betrachtet und abgefedert werden müssen.

  • @Sascha Lang: Meine Meinung ist, dass das den Griechen egal ist. Hauptsache "Kohle" rollt. Leider sind die Griechen in den letzten Jahrzehnten zu sehr kulturell abgerutscht.

  • @Herr Frank,
    warum sollte est Europa sich auf die griechische Face einlassen. Warum, um noch mehr Geld zu verbrennen?
    Auch wenn unsere Regierung über ganz viel Sado Maso Potential verfügt. Die Französische auf jeden Fall nicht. Oder wird die hiesige.....oh Gott.

  • "Falsch"

    Selbstverständlich ist es falsch, dass Griechenland die Russische Karte zieht. Diesen Weg wird er nicht beschreiten. Er tut so, als würde er sie spielen wollen, aber das glaubt ihm keiner.

    Wenn Sie natürlich jetzt lediglich gemeint haben wollen, dass er mit Russland herumdroht, ist das eine echt triviale Feststellung. Ungefähr so wie: Morgens wird's meistens hell - es ist nämlich eine echt geistige Höchstleistung, wenn man unter einen Artikel in dem berichtet wird, wie Griechenland sich um russische Gläubiger bemüht, so eine Feststellung trifft. Dafür gibt's glaube ich keinen Prophetenorden *g*

    Warum werden Sie mir gegenüber eigentlich immer so persönlich? LOL

  • Persönlich gesehen hat Herr Tsipras die Wahlen mit "revolutionären" Aussagen gewonnen. Er wird sich aber nur halten, wenn er anders bleibt als die früheren Regierungen, sonst ereilt ihn das gleiche Schicksal. Folglich wird es keine Lösung geben "as usual" . Darauf kann sich Europa schon mal einrichten, sollte Tsipras nicht stürzen.

    Tsipras hat in den letzten Tagen ausgewogen, ob er in die staatsmännische Schiene seiner europäischen Kollegen und Kollegin einschwenkt. Diese Möglichkeit war gegeben. Allerdings hat er schnell festgestellt, dass die Staatsoberhäupter und Vorsitzenden nur Marionetten von irgendwelchen Meinungsströmungen sind. Also kein Vorbild für ihn mit dem er etwas anfangen kann.

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