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Griechenland Nach Mazedonien-Krise – Tsipras ernennt Generalstabchef zum neuen Verteidigungsminister

Der Namensstreit zwischen Griechenland und Mazedonien führte zum Rücktritt von Verteidigungsminister Kammenos – für ihn kommt Evangelos Apostolakis.
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Der 61-Jährige wurde von Ministerpräsident Tsipras zum neuen Verteidigungsminister ernannt. Quelle: AFP
Evangelos Apostolakis

Der 61-Jährige wurde von Ministerpräsident Tsipras zum neuen Verteidigungsminister ernannt.

(Foto: AFP)

AthenNach dem Rücktritt des Verteidigungsministers Panos Kammenos hat der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras am Montag den bisherige Generalstabschef Evangelos Apostolakis zum neuen Verteidigungsminister ernannt. Der Entschluss für den Admiral sei eine klare Nachricht nach innen und außen, sagte Tsipras bei einem Treffen mit dem designierten Minister in seinem Amtssitz.

„Die Entscheidung zeigt, dass die Griechen ungeachtet möglicher innerer Meinungsverschiedenheiten auf nationaler Ebene vereint sind, was unsere Souveränität angeht.“ Apostolakis sagte, er werde seine Pflicht unabhängig von politischen Parteien erfüllen

Kammenos war am Sonntag wegen des Namensstreits zwischen Griechenland und Mazedonien zurückgetreten. Tsipras hatte mit dem Nachbarland ausgehandelt, dass es sich künftig „Nord-Mazedonien“ nennt. Das mazedonische Parlament hatte dem zugestimmt, nun muss noch das griechische Parlament zustimmen. Kammenos und viele andere konservative und nationalistische Griechen sind dagegen, weil eine nordgriechische Provinz ebenfalls Mazedonien heißt und sie Gebietsansprüche des Nachbarlandes befürchten.

Nach dem Rücktritt von Kammenos und seiner Partei der Unabhängigen Griechen fehlen Tsipras sechs Abgeordnete zur Mehrheit im Parlament mit 300 Abgeordneten. Er hat deshalb die Vertrauensfrage gestellt, über die am Mittwochabend abgestimmt werden soll.

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  • dpa
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