Griechenland-Optionen Wenn Athen nicht liefert, dann…

In Bundesregierung, EU-Kommission und EZB wachsen die Zweifel, dass Griechenland seinen versprochenen Beitrag zur Sanierung der Staatsfinanzen leisten wird. Doch was passiert, wenn sich Athen nicht bewegt?
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Akropolis in Athen. Quelle: ap

Akropolis in Athen.

(Foto: ap)

BerlinDie sogenannte Schuldentragfähigkeitsanalyse der Troika aus EU, EZB und IWF ist Voraussetzung dafür, dass das hoch verschuldete Land weiter Kredite der Partner bekommen kann. Die Troika ist zunächst wieder aus Athen abgereist.

Die Prüfung findet vierteljährlich statt und schon im Frühsommer hatte es Zweifel gegeben, dass Griechenland diese Hürde nehmen würde. Aber jetzt sind die Äußerungen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, aber auch von SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier eindeutig: Liefert Griechenland nicht, gibt es keine weitere Hilfe.

Das klingt klar und entschlossen. Das Problem ist nur, dass derzeit niemand wirklich genau weiß, was passiert, wenn Griechenland tatsächlich kein Geld mehr erhält.

Vier Optionen sind denkbar, wie der folgende Überblick zeigt:

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29 Kommentare zu "Griechenland-Optionen: Wenn Athen nicht liefert, dann…"

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  • In eine Krise hinein sparen ist wirtschaftlich natürlich der falschen Weg.
    Es müßten Investitionen getätigt wrden, das geht aber nicht mit Sparen

  • Onassis ist ja leider tod, der hättte ja vielleicht helfen können

  • Seien wir doch jetzt mal ganz ehrlich. Warum sollen Griechenland oder Italien denn noch groß sparen?
    Das dumme Deutschland zahlt doch auf jeden Fall und damit ist die Welt in Ordnung.
    In keinem Land sind offenbar solche Eurofanatiker wie bei uns. Allen voran die dämliche Merkel
    Merkel kommt mir vor wie der Witz über Göppels, der aus einem Gully den Kopf steckte und schrie "und wir siegen doch" da lag Deutschland schon in Trümmern und in der Normandie waren schon die Amis
    Man könnte sich das jetzt mit Merkel vorstellen die dann schreit "und der Euro bleibt doch"

  • Das interessiert von diesen ganzen Dreckpolitikern niemanden, die gehen dann, kassieren von uns schön weiter ihre üppige Pension und lassen den leiben Gott einen guten Mann sein.
    Unser polit. System der Vollversorgung muß geändert werden, das ist der Knackpunkt
    Ich habe so das Gefühl, diese FDJ-Stasi-Merkel legt es geradezu drauf an, Deutschland platt zu machen
    Das wäre dann Honeckers Rache

  • Ich verstehe nicht, warum hier keiner glauben will, das Griechenland liefert.

    Ich würde Haus und Hof darauf verwetten, dass die Griechen liefern.

    Versprechungen.

    ceterum censeo
    Während selbst die dumme Kuh Yvonne tapfer um ihre Freiheit kämpfte, lässt sich das deutsche Sklavenvolk von dem besoffenen Schurkenregime der Berliner Blockparteien schafsdumm in die Schuldknechtschaft verketten!

  • Der Austritt der Griechen wird meiner Meinung nach meistens nicht richtig dargestellt. Die Griechen würden zwar ihre Altschulden nicht mehr bedienen können (aufgrund der Abwertung). Aber: Die Griechen könnten sich dann eben doch refinanzieren und zwar über die griechische Notenbank (die dann wieder unbeschränkt Banknoten ausgeben kann). Ihr Artikel geht davon aus, dass dies nicht möglich ist. Das ist aus meiner Sicht falsch. Ein Austritt könnte kurzfristig natürlich zu Turbulenzen führen (samt Ansteckung) aber er ist langfristig wahrscheinlich trotzdem noch billiger als andere Varianten.

  • "Kritiker des bisher forcierten Sparkurses argumentieren ohnehin, dass das Land angesichts seiner Strukturschwäche nur mit Sparen nicht aus der Krise kommen könne, sondern über einen langen Zeitraum ein Pflegefall bleibe."
    Sehe ich auch so, denn die Schulden sind aus meiner Sicht ein Symptom des Problems, das Problem selber ist aber Korruption. Habe dazu mal einen sehr guten Artikel hier oder woanders gelesen, finde ihn aber leider nicht wieder.


  • .... und Griechenland bleibt mentalitaetsgepraegt ein osmanisches Vilayet. Nur seine Jugend kann sich aufraffen und seine vollgeblähten reichen Dickkoepfe mal richtig anfeuern.

  • Sie übersehen, daß nicht nur die Regierung, sondern auch die Opposition pro Durchwursteln ist! Wie alle großen Schuldner kann Griechenland seine Gläubiger beliebig erpressen, vor allem, wenn sie ohne Not bestimmte Lösungen einfach mal so ausschließen. Natürlich wird Griechenland nicht bzw. nie liefern, das wäre dort politischer Selbstmord. Die einen Experten sagen, Durchwursteln wäre billiger als ein Ende mit Schrecken - kann die Presse hier nicht mit Zahlenspielen der verschiedenen Szenarien aufwarten, damit diese Expertenaussagen sachlich bewertet werden können?

  • ... dann passiert gar nichts, außer dass wir wieder mehr zahlen.

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