Griechenland Papademos haut Geld für Arbeitsplätze heraus

Der griechische Ministerpräsident Papademos stellt für den Beginn des Jahres viele neue Arbeitsplätze in Aussicht. Hilfe verspricht er sich nicht nur von seinen Behörden - sondern auch von geistlichen Würdenträgern.
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Ministerpräsident Lukas Papademos im griechischen Parlament. Quelle: dapd

Ministerpräsident Lukas Papademos im griechischen Parlament.

(Foto: dapd)

AthenDie griechische Übergangsregierung will im ersten Quartal des kommenden Jahres 150.000 neue Arbeitsplätze schaffen und die Sozialleistungen stärken. Damit sollen die Auswirkungen der Finanzkrise abgemildert werden.

Rund 900 Millionen Euro sollen dafür bereitgestellt werden. Die griechisch-orthodoxe Kirche und örtliche Behörden sollen bei den Anstrengungen mit einbezogen werden, sagte Ministerpräsident Lukas Papademos am Mittwoch.

„Die Krise und die Arbeitslosigkeit haben tausenden Familien geschadet“, sagte Papademos nach einem Kabinettstreffen, an dem auch das Oberhaupt der griechisch-orthodoxen Kirche, Erzbischof Hieronymus, teilnahm. „Es ist unsere Pflicht, sie zu unterstützen und die soziale Solidarität zu stärken“, sagte Papademos.

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13 Kommentare zu "Griechenland: Papademos haut Geld für Arbeitsplätze heraus"

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  • Zusätzlich zu den ungleichen Ausgangsvoraussetzungen und Standortvorteile erschwert die deutsch-französische Interessengemeinschaft eine Harmonisierung der Wirtschaften innerhalb der Eurozone.
    Die heutige EU-Regeln, das Gesetzt des Stärkeren oder Eigene Verantwortung, können langfristig nur zum Scheitern der EU führen.
    Wenn die Verträge nicht in dem Sinn geändert werden dass die Interesse der Währungsunion und EU insgesamt vorrangig vor den nationalen Interessen gestellt werden, ist Europa schon jetzt als gescheitert zu betrachten.
    Nur solche Vertragsänderung könnten helfen das Vertrauen der Gläubiger und Investoren in den Euro zu wiedergewinnen.

  • Hallo Spartakus,
    man kratzt sich immer wieder am Kopf!
    Ihre neue heile Welt für Griechenland wäre schnell umzusetzen, es müssen nur andere Leute hingeschickt werden, möglichst über Deutschland, wie weiland Ihr Freund Lenin mit der Eisenbahn. Nehmen Sie aber bitte
    Herrn Gysie und Frau Wagenknecht mit (aber bitte 1.Klas-
    se). Auch ehemalige Politfunktionäre aus der DDR und anderen untergegangenen Paradiesen wären absolut geeignet, eine florierende Wirtschaft mit gerechter Be-
    zahlung selbstlos zu organisieren. Damit das imperiali-
    stische Ausland sich nicht einmischen kann wäre eine
    Mauer nicht schlecht (schafft qualifizierte Arbeits-
    plätze), und der Export der friedensichernden Stasi
    samt fürsorglicher Spitzel (das Pack hätte wieder eine
    Aufgabe) sorgt für die aus der DDR bekannte heitere Ge-
    lassenheit. Bau auf, bau auf.....!

  • Hallo Spartakus,
    man kratzt sich immer wieder am Kopf!
    Ihre neue heile Welt für Griechenland wäre schnell umzusetzen, es müssen nur andere Leute hingeschickt werden, möglichst über Deutschland, wie weiland Ihr Freund Lenin mit der Eisenbahn. Nehmen Sie aber bitte
    Herrn Gysie und Frau Wagenknecht mit (aber bitte 1.Klas-
    se). Auch ehemalige Politfunktionäre aus der DDR und anderen untergegangenen Paradiesen wären absolut geeignet, eine florierende Wirtschaft mit gerechter Be-
    zahlung selbstlos zu organisieren. Damit das imperiali-
    stische Ausland sich nicht einmischen kann wäre eine
    Mauer nicht schlecht (schafft qualifizierte Arbeits-
    plätze), und der Export der friedensichernden Stasi
    samt fürsorglicher Spitzel (das Pack hätte wieder eine
    Aufgabe) sorgt für die aus der DDR bekannte heitere Ge-
    lassenheit. Bau auf, bau auf.....!

  • der Heinz, der Fritz und der Otto hier diskutieren über die europäische und globale Wirtschaft.. Da lacht sich die Heidi tot ^^
    Naja, ich finde einfach wer dumm ist den bestraft das Leben. Es gibt keine Deutschen und Griechen, es gibt bloß Interessen auf der Welt und die haben keine Nationalität und Grenzen. Das ist die Gesellschaft, die ihr alle aufgebaut habt (ich lass mich außen vor, bin ja schließlich unter 30). Ich muss auch ein Stücken vom Kuchen für mich beanspruchen, von wem das abhanden kommt ist ja egal, da es bestimmt eh vom Dummen ist. Das sind die Regeln der Weltwirtschaft, auch hier in D. Man sollte sich damit abfinden, werdet erwachsen endlich mal..

  • @Adler1: So habe ich auch mal gedacht. Ich dachte, man hätte es doch vorher sehen müssen. Das war ein Irrtum. Inzwischen lebe ich seit 10 Jahren in GR. Täglich entnehme ich den Nachrichten neue haarsträubende Absurditäten. Man sollte meinen, ich kenne inzwischen das griechische Volk – nach so langer Zeit. Ich bin aber trotzdem immer wieder überrascht und entsetzt über so viel kriminelle Energie.
    Wie sollen es da ein paar EU-Beamte in nur einer Woche schaffen, sich ein Bild über das Land zu machen?
    Auch unseren Damen und Herren Beamte des Auswärtigen Amtes, unseren Botschafts- und Konsulatsbeschäftigten war es doch offenbar nicht möglich, innerhalb ihrer jeweiligen Aufenthaltszeit in GR die wahre Sachlage zu erkennen. Dies ist kein normales europäisches Land. Es fehlt ein wichtiger Teil der europäischen Geschichte – der Teil der Aufklärung. Das waren immerhin etwa 400 Jahre, die das restliche Europa ganz wesentlich prägten, während die Griechen unter der Türkenherrschaft standen.
    Und es sind nicht nur diese Teile der europäischen Entwicklung, die fehlen. Nein, an die Stelle dieser Entwicklung trat eine andere. Die Griechen lernten – um zu überleben und um ihre Kultur zu sichern-, das Verstecken von Geldern, das Lügen, das Betrügen. Noch heute hat in GR die Steuerhinterziehung einen völlig anderen Stellenwert als z.B. in Deutschland. Sie wird kaum als wirklich kriminell empfunden. Ich bewerte diese Entwicklung nicht – ich gebe sie nur wieder.
    DAMIT - mit dieser Geschichte - hätte man sich in der EU vor dem Beitritt GR's auseinandersetzen müssen, nicht nur mit den wirtschaftlichen Kennzahlen.

  • Die Zeit zwischen Sylvester und Mai halte ich in GR für ausschlaggebend, was die evtl. Rückkehr zur Drachme anbelangt. Falls es bis dahin nicht zur Drachme kommt, gehe ich davon aus, dass es auch nichts mehr wird. Dann hat sich Amerika durchgesetzt mit seinen Interessen. Die Kreditausfallversicherungen, die ja für das „Kreditereignis“ zahlen müssten und die allesamt in den USA ansässig sind, werden dann nicht in Anspruch genommen. Vor so einer Inanspruchnahme hat man Angst, denn sie hätte nicht nur eine große Wirkung auf die amerikanische Wirtschaft, sondern sicher auch auf die Weltwirtschaft.
    Stattdessen wird man den Griechen so lange „Hilfen“ überweisen, bis die Banken und Versicherungen, denen eigentlich die viel einfachere Kreditausfallversicherungsleistung lieber wäre, einen Großteil (oder alles?) ihrer Forderungen erstattet bekommen haben. Denn diese Hilfen gehe ja zu 4 Fünfteln (oder so) gleich weiter an die Gläubiger. Man wird diese sog. Hilfsleistungen schön aufdröseln – immer in netten kleinen Raten -, damit es dem europäischen Bürger nicht so auffällt. Der bezahlt ja schließlich alles. Und ab und zu, z.B. vor Wahlen, wird ein bisschen gedroht, damit der Bürger auch weiterhin glaubt, es würden dort SEINE Interessen vertreten und nicht die der Kreditausfallversicherungen, der Banken etc.
    Ach ist das alles traurig.
    Ich warte also nicht nur auf die Drachme, sondern auch auf einen FRÜHLING in den nordeuropäischen Ländern. Es hängt u.a. eben doch von UNS ab, wie sich die europäischen Politiker entscheiden.
    FÜR einen starken Euro in gleich starken Ländern!

  • Also bitte, das problem ist das das ganze Volk durch und durch Korrupt ist, nicht Leistungsfähig und eine Schmarotzer Nation ist. Entspricht der dortigen Kultur und könnte/sollte man wissen wenn man mit so einem Pack eine Union gründet. Insofern haben die bösen Industrieländer eine gewaltige Mitschuld. Diesem Punkt stimme ich zu. Ansosnten ist Griechenland nicht besser als Mali, Niger, Kongo etc........., jedes arabische land ist Leistngsfähiger. Die Griechen sollten sich schämen.

  • @ Thomas-Melber-Stuttgart: Bei der Ethiniki Asfalistiki (http://www.ethniki-asfalistiki.gr/) handelt es sich um eine halbstaatliche Versicherungsfirma. Sie können sich selbst dort lebens – oder rentenversichern, aber auch Ihre Yacht ist dort gut aufgehoben.

  • Mit welchem Geld werden diese Wohltaten bezahlt? Mit UNSEREM Geld!

    Schmeißt die Griechen endlich aus dem Euro.

  • Mit 6.000 Euro je Arbeitsplatz ist das tatsächlich recht günstig. Was sollen denn diese Werktätigen herstellen / dienstleisten?

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