Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Griechenland Proteste gegen Namenskompromiss - „Mazedonien ist nur griechisch“

Konservative zeigen im Streit um Mazedoniens Staatsnamen ihre Unzufriedenheit mit der Regierung Tsipras. Es kommt zur Auseinandersetzung mit der Polizei.
1 Kommentar
Konservative, nationalistische und rechtsextremistische Organisationen hatten zu den Protesten aufgerufen. Quelle: AP
Athen

Konservative, nationalistische und rechtsextremistische Organisationen hatten zu den Protesten aufgerufen.

(Foto: AP)

Athen/ThessalonikiMehrere Hundert Menschen haben am Sonntagabend in Athen und der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki gegen den Kompromiss im jahrelangen Streit um den Staatsnamen Mazedoniens demonstriert. Die Menschen skandierten nationalistische und rechtsextremistische Sprüche und warfen der Regierung in Athen unter Alexis Tsipras Verrat vor: „Mazedonien ist nur griechisch“, riefen sie.

Zu den Demonstrationen hatten konservative, nationalistische und rechtsextremistische Organisationen aufgerufen. Reporter vor Ort berichteten, es seien deutlich weniger Demonstranten erschienen als bei ähnlichen Protesten und Kundgebungen im Juni. In Thessaloniki setzte die Polizei Pfefferspray ein, um rund 300 ultranationalistisch orientierte Demonstranten daran zu hindern, in die Nähe einer Gegendemonstration linker Bürger zu kommen, wie das Fernsehen berichtete.

Griechenland und Mazedonien hatten am 17. Juni eine Vereinbarung zur Beilegung des seit gut einem Vierteljahrhundert andauernden Streits um den Namen Mazedonien unterzeichnet. Danach soll die ehemalige jugoslawische Teilrepublik sich künftig Nord-Mazedonien nennen und sich damit von der nordgriechischen Provinz Mazedonien (griechisch: Makedonia) und der hellenischen Antike unterscheiden. Als Gegenleistung will Athen den Weg des Landes zur Nato und in die EU nicht länger blockieren.

Brexit 2019
  • dpa
Startseite

1 Kommentar zu "Griechenland: Proteste gegen Namenskompromiss - „Mazedonien ist nur griechisch“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Haben die keine anderen Sorgen? Ein gut nachbarliches Verhaeltnis ist fuer jeden Staat
    wichtig, und die Griechen koennen auf keine Chance verzichten ihre Wirtschaft zu beleben.