Griechenland und der Euro Der stille Ansturm auf die Banken

Jeden Tag ziehen die Griechen Millionen von ihren Konten ab, weil sie um ihr Erspartes fürchten. Noch hält die Notenbank die Institute am Leben. Jetzt werden diese Nothilfen jedoch zunehmend umstritten.
Nur mit den Hilfskrediten der „Bank of Greece“ können die Geldinstitute derzeit überleben. Diese Filiale der griechischen Notenbank wurde mit Farbbeuteln beschmiert. Quelle: Reuters
In der Bredouille

Nur mit den Hilfskrediten der „Bank of Greece“ können die Geldinstitute derzeit überleben. Diese Filiale der griechischen Notenbank wurde mit Farbbeuteln beschmiert.

(Foto: Reuters)

Athen/ DüsseldorfDer Banker legt den Zeigefinger auf die Lippen: „Psst“, sagt er und sieht sich vorsichtig im Kassenraum um, ob auch niemand zuhört. Das Thema, das der Reporter anspricht, ist tabu: Wie viel Geld haben die Kunden heute abgehoben? „Dazu können wir gar nichts sagen“, erklärt der Filialleiter einer großen griechischen Bank im Athener Küstenvorort Voula. Das Institut darf nicht genannt werden, der Nachname des Direktors schon gar nicht. „Schreiben Sie Giannis“, sagt der Mittfünfziger.

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